Doppel-Display: YotaPhone erhält auch hinten Touch
Das im vergangenen Jahr vorgestellte YotaPhone, das auf der Rückseite ein E-Ink-Display aufweist, brachte ein interessantes Konzept mit, die Umsetzung war aber nur bedingt gelungen. Nun wurde der Prototyp des Nachfolgers gezeigt.
YotaPhone, ein bisher unbekannter Hersteller aus Russland, hat Ende des Vorjahres sein gleichnamiges erstes Smartphone vorgestellt. Dessen Besonderheit ist das auf der Rückseite verbaute E-Ink-Display, vorne steht ein herkömmliches 4,3 Zoll großes 720p-Panel zur Verfügung. Die neuartige Doppel-Anzeige sollte auf der E-Ink-Seite ein angenehmeres Lesen ermöglichen, ganz ähnlich wie es bei Kindle und Co. der Fall ist.
Das zweite YotaPhone wird auf beiden Seiten Touch-Unterstützung bieten
Bei unserem Hands-On (siehe auch Video unten) erwies sich das hintere Display als eher unpraktisch, da dessen Bedienung nur über Umwege bzw. mehrere Gesten und Tasten möglich ist. Ein Hauptgrund dafür ist die Tatsache, dass der E-Ink-Bildschirm nicht Touch-fähig ist und nur im Zusammenspiel mit dem vorderen Display funktioniert.
Genau das will YotaPhone bei der zweiten Generation ausmerzen: Wie Engadget berichtet, wird das zweite Gerät beidseitig Touch unterstützen. Das bekannte US-Blog hatte die Gelegenheit, einen sehr frühen Prototypen in die Hände zu bekommen und schreibt, dass die Verbesserungen (auf beiden Seiten) sofort auffielen.
Vorne wird es einen 5-Zoll-AMOLED-Bildschirm mit 1080p-Auflösung geben, auch das E-Ink-Display ist mit 4,7 Zoll künftig größer. Das hintere (stromsparende) Panel wird aber auch beim zweiten YotaPhone nur eine begrenzte Funktionalität bieten, es können nach wie vor nicht alle Android-Apps ausgeführt werden, Anwendungen müssen nach wie vor eigens angepasst werden.
Die Macher des Geräts werden aber das SDK ab sofort öffentlich zur Verfügung stellen, damit sollen die Entwickler ihre Apps leichter für die Rückseite anpassen können. Zudem heißt es, dass man auch Gespräche u. a. mit Google und Amazon über eine breitere Unterstützung des Geräts und seines E-Ink-Displays führe.
Das zweite YotaPhone wird auf beiden Seiten Touch-Unterstützung bieten
Bei unserem Hands-On (siehe auch Video unten) erwies sich das hintere Display als eher unpraktisch, da dessen Bedienung nur über Umwege bzw. mehrere Gesten und Tasten möglich ist. Ein Hauptgrund dafür ist die Tatsache, dass der E-Ink-Bildschirm nicht Touch-fähig ist und nur im Zusammenspiel mit dem vorderen Display funktioniert.
Genau das will YotaPhone bei der zweiten Generation ausmerzen: Wie Engadget berichtet, wird das zweite Gerät beidseitig Touch unterstützen. Das bekannte US-Blog hatte die Gelegenheit, einen sehr frühen Prototypen in die Hände zu bekommen und schreibt, dass die Verbesserungen (auf beiden Seiten) sofort auffielen.
Vorne wird es einen 5-Zoll-AMOLED-Bildschirm mit 1080p-Auflösung geben, auch das E-Ink-Display ist mit 4,7 Zoll künftig größer. Das hintere (stromsparende) Panel wird aber auch beim zweiten YotaPhone nur eine begrenzte Funktionalität bieten, es können nach wie vor nicht alle Android-Apps ausgeführt werden, Anwendungen müssen nach wie vor eigens angepasst werden.
Die Macher des Geräts werden aber das SDK ab sofort öffentlich zur Verfügung stellen, damit sollen die Entwickler ihre Apps leichter für die Rückseite anpassen können. Zudem heißt es, dass man auch Gespräche u. a. mit Google und Amazon über eine breitere Unterstützung des Geräts und seines E-Ink-Displays führe.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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