Samsung will weniger Smartphones, mehr Wachstum
Der koreanische Elektronikriese Samsung will seine Abhängigkeit vom Verkauf von Smartphones ab dem nächsten Jahr zunehmend reduzieren und neue Märkte finden, um langfristig weiteres Wachstum zu garantieren.
Wie die Website ETNews meldet, will Samsung ab 2014 mit voller Kraft nach neuen Wachstumsfeldern suchen. Hintergrund sind die die reduzierten Erwartungen des Unternehmens an den Smartphone-Markt, wo die Margen durch sinkende Durchschnittspreise schrumpfen und somit auch die Gewinne zurückgehen.
Erst kürzlich wurde bekannt, dass Samsung seine Erwartungen an die Smartphone-Verkaufszahlen für 2014 nach unten korrigiert hat. Wollte man bisher bis zu 360 Millionen Geräte absetzen, so geht Samsung aktuell von "nur noch" 330 Millionen verkauften Einheiten aus. Samsung will sich außerdem nicht auf den Preiskampf einlassen, sondern lieber weniger Geräte zu gleichbleibenden Preisen und somit möglichst stabilen Gewinnen verkaufen.
Vorläufig will sich Samsung bei Smartphones verstärkt auf den Vertrieb von Zubehör- und Peripherie-Produkten konzentrieren. Während die Smartphone-Nachfrage nachgelassen hat, sei das Interesse an Zubehörprodukten wie Akkus und Hüllen weiterhin im Wachstum begriffen. Peripherie-Produkte wie man sie mit der Samsung Galaxy Gear Smartwatch eingeführt hat, zeigen außerdem großes Wachstumspotenzial heißt es.
Zwar sei die Nachfrage bei der Galaxy Gear Smartwatch der ersten Generation noch hinter den Erwartungen, doch mit der zusammen mit dem Galaxy S5 Flaggschiff-Smartphone erwarteten zweiten Generation sollen deutliche Verbesserungen Einzug halten, die auch auf mehr Interesse stoßen dürften.
Um seine Abhängigkeit vom Smartphone-Vertrieb zu reduzieren, hat Samsung unter anderem den Markt für Netzwerkausrüstung im Visier. Der ständig wachsende Internet-Traffic und die Weiterentwicklung im mobilen Bereich sind nach Ansicht des Konzerns neue Wachstumsbereiche. Samsung will deshalb vermehrt Kommunikationssysteme vertreiben und sein Netzwerkgeschäft ausbauen.
Als weitere Märkte mit Aussicht auf mehr Gewinne hat man außerdem Rechenzentren, Cloud-Dienste und die entsprechenden Hardware-Produkte ausgemacht. So kann Samsung nicht nur Software-Lösungen, sondern auch gleich ganze Server liefern, die wiederum mit Komponenten aus eigener Produktion ausgerüstet werden. Darüber hinaus sollen High-Tech-Materialien immer wichtiger werden, schließlich ist Samsung seit kurzem größter Anteilseigner des US-Glashersteller Corning und über eine Tochter erwarb man das auf OLED-Technologien spezialisierte deutsche Unternehmen NovaLED.
Erst kürzlich wurde bekannt, dass Samsung seine Erwartungen an die Smartphone-Verkaufszahlen für 2014 nach unten korrigiert hat. Wollte man bisher bis zu 360 Millionen Geräte absetzen, so geht Samsung aktuell von "nur noch" 330 Millionen verkauften Einheiten aus. Samsung will sich außerdem nicht auf den Preiskampf einlassen, sondern lieber weniger Geräte zu gleichbleibenden Preisen und somit möglichst stabilen Gewinnen verkaufen.
Vorläufig will sich Samsung bei Smartphones verstärkt auf den Vertrieb von Zubehör- und Peripherie-Produkten konzentrieren. Während die Smartphone-Nachfrage nachgelassen hat, sei das Interesse an Zubehörprodukten wie Akkus und Hüllen weiterhin im Wachstum begriffen. Peripherie-Produkte wie man sie mit der Samsung Galaxy Gear Smartwatch eingeführt hat, zeigen außerdem großes Wachstumspotenzial heißt es.
Zwar sei die Nachfrage bei der Galaxy Gear Smartwatch der ersten Generation noch hinter den Erwartungen, doch mit der zusammen mit dem Galaxy S5 Flaggschiff-Smartphone erwarteten zweiten Generation sollen deutliche Verbesserungen Einzug halten, die auch auf mehr Interesse stoßen dürften.
Um seine Abhängigkeit vom Smartphone-Vertrieb zu reduzieren, hat Samsung unter anderem den Markt für Netzwerkausrüstung im Visier. Der ständig wachsende Internet-Traffic und die Weiterentwicklung im mobilen Bereich sind nach Ansicht des Konzerns neue Wachstumsbereiche. Samsung will deshalb vermehrt Kommunikationssysteme vertreiben und sein Netzwerkgeschäft ausbauen.
Als weitere Märkte mit Aussicht auf mehr Gewinne hat man außerdem Rechenzentren, Cloud-Dienste und die entsprechenden Hardware-Produkte ausgemacht. So kann Samsung nicht nur Software-Lösungen, sondern auch gleich ganze Server liefern, die wiederum mit Komponenten aus eigener Produktion ausgerüstet werden. Darüber hinaus sollen High-Tech-Materialien immer wichtiger werden, schließlich ist Samsung seit kurzem größter Anteilseigner des US-Glashersteller Corning und über eine Tochter erwarb man das auf OLED-Technologien spezialisierte deutsche Unternehmen NovaLED.
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