Microsoft: Drei Maßnahmen gegen NSA-"Bedrohung"
Microsoft ist wie alle anderen IT-Unternehmen zur Zielscheibe der Schnüffelei der US-Regierung geworden, das Redmonder Unternehmen will nun den Schutz der Privatsphäre verstärken, vor allem internationale Kunden sollen dadurch beruhigt werden.
In einem Blog-Beitrag von Brad Smith, General Counsel & Executive Vice President, Legal & Corporate Affairs bei Microsoft, schreibt der Chefjurist des Konzerns, dass man die Sorgen der Microsoft-Kunden teilt. Diese hätten zu Recht "ernsthafte Bedenken" im Zusammenhang mit der Überwachung durch die US-Regierung.
Smith plädiert dafür, dass die Behörden wie vorgesehen auf den "legalen Prozess" zurückgreifen, statt den Zugang zu Nutzerdaten mit "technischer Brachialgewalt" zu erlangen. Sollten die zahlreiche Vorwürfe dazu der Wahrheit entsprechen, dann sei das eine "ernsthafte Bedrohung" für das Vertrauen bezüglich Sicherheit und Privatsphäre von Online-Kommunikation.
Angesichts dieser Anschuldigungen habe sich Microsoft entschieden, ein Maßnahmenpaket umzusetzen, das drei Säulen hat: Microsoft wird die Verschlüsselung bei allen seinen Diensten ausbauen, den rechtlichen Schutz der Kundendaten verstärken und für mehr Transparenz beim Software-Code sorgen. Alle drei Punkte sollen bis spätestens Ende nächsten Jahres umgesetzt werden.
Die Erweiterung der Crypto-Maßnahmen wird im Wesentlichen alle Online-Angebote Microsofts betreffen, darunter Outlook.com, Office 365, SkyDrive und Windows Azure. Verschlüsselung wird dabei von Haus aus aktiviert sein, auch die Verbindungen zwischen den Datenzentren werden besser abgesichert. Zur Art der Verschlüsselung erwähnte Brad Smith Perfect Forward Secrecy und 2048-Bit-Schlüssel.
Geschäfts- und Regierungskunden sollen über gesetzliche Anordnungen informiert werden. Wenn man daran gehindert wird, will Microsoft vor Gericht ziehen. Schließlich will man (ausländischen) Regierungen tiefere Einblicke in den Quellcode diverser Produkte geben, damit diese sicherstellen bzw. überprüfen können, dass es darin keine Hintertüren gibt.
Smith plädiert dafür, dass die Behörden wie vorgesehen auf den "legalen Prozess" zurückgreifen, statt den Zugang zu Nutzerdaten mit "technischer Brachialgewalt" zu erlangen. Sollten die zahlreiche Vorwürfe dazu der Wahrheit entsprechen, dann sei das eine "ernsthafte Bedrohung" für das Vertrauen bezüglich Sicherheit und Privatsphäre von Online-Kommunikation.
Angesichts dieser Anschuldigungen habe sich Microsoft entschieden, ein Maßnahmenpaket umzusetzen, das drei Säulen hat: Microsoft wird die Verschlüsselung bei allen seinen Diensten ausbauen, den rechtlichen Schutz der Kundendaten verstärken und für mehr Transparenz beim Software-Code sorgen. Alle drei Punkte sollen bis spätestens Ende nächsten Jahres umgesetzt werden.
Die Erweiterung der Crypto-Maßnahmen wird im Wesentlichen alle Online-Angebote Microsofts betreffen, darunter Outlook.com, Office 365, SkyDrive und Windows Azure. Verschlüsselung wird dabei von Haus aus aktiviert sein, auch die Verbindungen zwischen den Datenzentren werden besser abgesichert. Zur Art der Verschlüsselung erwähnte Brad Smith Perfect Forward Secrecy und 2048-Bit-Schlüssel.
Geschäfts- und Regierungskunden sollen über gesetzliche Anordnungen informiert werden. Wenn man daran gehindert wird, will Microsoft vor Gericht ziehen. Schließlich will man (ausländischen) Regierungen tiefere Einblicke in den Quellcode diverser Produkte geben, damit diese sicherstellen bzw. überprüfen können, dass es darin keine Hintertüren gibt.
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