Androiden erhalten bald deutlich bessere Kameras
Der Suchmaschinenkonzern Google will den Rückstand bei der Foto-Technologie seines Mobil-Betriebssystems Android zum Konkurrenten iOS mit einem völlig neuen Kamera-API wettmachen.
Dessen Entwicklung hat bereits im Oktober des letzten Jahres begonnen. Die neue Kitkat-Version des Betriebssystems sollte nun bereits mit den neuen Fähigkeiten ausgestattet sein. Quasi in letzter Minute wurde dieses Ansinnen jedoch gestoppt und noch einmal das alte API eingesetzt, berichtete Ars Technica. Offenbar war die Entwicklung noch nicht weit genug fortgeschritten.
Doch wenn die Neuerungen fertiggestellt sind, soll es einiges geben, das die Kameras von Android-Geräten deutlich besser macht. So sollen nicht nur die internen Technologien zur Weiterverarbeitung der Informationen, die der Bildsensor erfasst, deutlich optimiert werden. Auch auf neue Funktionen können sich die Nutzer freuen.
Das wichtigste Feature für alle, die ihr Smartphone als schnellen Ersatz für die Digitalkamera nutzen und Bilder häufig weiter bearbeiten, dürfte die Ausgabe von RAW-Daten sein. Hier ist es also nicht mehr länger nötig, sich mit dem weniger passenderen JPEG-Format zufrieden zu geben.
Android erhält außerdem eine verbesserte Gesichtserkennung. Die Kamera soll Personen so besser im Fokus behalten können - aber nicht nur das. Von Haus aus erhält jedes Gesicht eine eigene ID, die dann von Entwicklern für verschiedene Anwendungen genutzt werden kann. Dies würde es beispielsweise ermöglichen, Personen in einem Spaß-Video mit lustigen Hüten auszustatten - aber auch viele ernsthaftere Verwendungsformen sind hier denkbar.
Google integriert weiterhin einen nativen Burst-Modus in die Kamera-API. Dieser erlaubt die Aufnahme vieler Bilder in Serie. Dies kann beispielsweise eingesetzt werden, um dem Anwender die Möglichkeit zu geben, beim Fotografieren einer Szene anschließend den besten Schnappschuss auszuwählen. In der API ist ferner Support für abnehmbare Kameras zu finden - allerdings gibt es hier noch keine Informationen, ob solch ein Feature bereits in Hardware geplant ist.
Doch wenn die Neuerungen fertiggestellt sind, soll es einiges geben, das die Kameras von Android-Geräten deutlich besser macht. So sollen nicht nur die internen Technologien zur Weiterverarbeitung der Informationen, die der Bildsensor erfasst, deutlich optimiert werden. Auch auf neue Funktionen können sich die Nutzer freuen.
Das wichtigste Feature für alle, die ihr Smartphone als schnellen Ersatz für die Digitalkamera nutzen und Bilder häufig weiter bearbeiten, dürfte die Ausgabe von RAW-Daten sein. Hier ist es also nicht mehr länger nötig, sich mit dem weniger passenderen JPEG-Format zufrieden zu geben.
Android erhält außerdem eine verbesserte Gesichtserkennung. Die Kamera soll Personen so besser im Fokus behalten können - aber nicht nur das. Von Haus aus erhält jedes Gesicht eine eigene ID, die dann von Entwicklern für verschiedene Anwendungen genutzt werden kann. Dies würde es beispielsweise ermöglichen, Personen in einem Spaß-Video mit lustigen Hüten auszustatten - aber auch viele ernsthaftere Verwendungsformen sind hier denkbar.
Google integriert weiterhin einen nativen Burst-Modus in die Kamera-API. Dieser erlaubt die Aufnahme vieler Bilder in Serie. Dies kann beispielsweise eingesetzt werden, um dem Anwender die Möglichkeit zu geben, beim Fotografieren einer Szene anschließend den besten Schnappschuss auszuwählen. In der API ist ferner Support für abnehmbare Kameras zu finden - allerdings gibt es hier noch keine Informationen, ob solch ein Feature bereits in Hardware geplant ist.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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