Instagram geht gegen Drogenhandel auf Seite vor
Der mittlerweile zu Facebook gehörende Fotodienst Instagram hat angekündigt, ab sofort Bilder, die Drogen zeigen, herauszufiltern. Hintergrund ist ein Medienbericht, der herausgefunden hat, dass das Foto-Netzwerk als Drogenumschlagplatz missbraucht wird.
Wie die BBC schreibt, haben Journalisten des britischen Senders entdeckt, dass Instagram von einigen Nutzern verwendet wird, um über die Plattform mit Drogen zu handeln. Dabei werden Fotos der angebotenen Waren mit bestimmten Stichwörtern versehen, der Handel selbst geht dann in der realen Welt über die Bühne.
Instagram hat auf die BBC-Recherchen auch gleich reagiert und angekündigt, solche Posts löschen zu wollen. Selbst suchen will man aber offenbar nicht danach, da man dies als "unpraktisch" und "in die Privatsphäre eingreifend" ansieht. Es gibt allerdings eine Ausnahme von dieser internen Regel, nämlich Kinderpornografie, danach wird auch aktiv gesucht (und gelöscht bzw. an Behörden weitergeleitet).
Man betonte aber dennoch, dass "Instagram ein eindeutiges Regelwerk" habe und derartige Veröffentlichungen nicht erlaubt seien. Man fordert deshalb seine Nutzer auf, die auf "illegale Aktivitäten" (Fotos, Video oder Kommentare) stoßen, diese über die integrierte Hinweis-Funktion zu melden.
Gehandelt werden nach Erkenntnissen der BBC-Reporter vor allem Marihuana, Amphetamine und verschreibungspflichtige Arzneimittel. Schauplatz derartiger illegaler Geschäfte sind vor allem die Vereinigten Staaten.
Instagram ist laut BBC allerdings nicht die einzige Plattform im Netz, auf der solche Aktivitäten stattfinden, auch bei YouTube-Videos soll es immer wieder (unter den jeweiligen Kommentaren) zu solchen Angeboten kommen. Google reagiert auf solche Posts wie Instagram bzw. Facebook und löscht diese nach einer entsprechenden Nutzer-Meldung, macht sich aber nicht selbst auf die Suche danach.
Siehe auch: Silk Road - Drogenbörse kehrt nach 5 Wochen zurück
Instagram hat auf die BBC-Recherchen auch gleich reagiert und angekündigt, solche Posts löschen zu wollen. Selbst suchen will man aber offenbar nicht danach, da man dies als "unpraktisch" und "in die Privatsphäre eingreifend" ansieht. Es gibt allerdings eine Ausnahme von dieser internen Regel, nämlich Kinderpornografie, danach wird auch aktiv gesucht (und gelöscht bzw. an Behörden weitergeleitet).
Man betonte aber dennoch, dass "Instagram ein eindeutiges Regelwerk" habe und derartige Veröffentlichungen nicht erlaubt seien. Man fordert deshalb seine Nutzer auf, die auf "illegale Aktivitäten" (Fotos, Video oder Kommentare) stoßen, diese über die integrierte Hinweis-Funktion zu melden.
Gehandelt werden nach Erkenntnissen der BBC-Reporter vor allem Marihuana, Amphetamine und verschreibungspflichtige Arzneimittel. Schauplatz derartiger illegaler Geschäfte sind vor allem die Vereinigten Staaten.
Instagram ist laut BBC allerdings nicht die einzige Plattform im Netz, auf der solche Aktivitäten stattfinden, auch bei YouTube-Videos soll es immer wieder (unter den jeweiligen Kommentaren) zu solchen Angeboten kommen. Google reagiert auf solche Posts wie Instagram bzw. Facebook und löscht diese nach einer entsprechenden Nutzer-Meldung, macht sich aber nicht selbst auf die Suche danach.
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