Intel öffnet seine Fabriken für ARM-Chip-Produktion
Bisher hatte der Chip-Hersteller Intel große Probleme mit dem mobilen Markt, da die konkurrierende ARM-Architektur, allen voran aus dem Hause Qualcomm, den Smartphone-Markt dominiert. Nun öffnet Intel die Tore seiner Fabriken für einen ARM-Hersteller.
Intel hatte zuletzt mit seinen eigenen mobilen Plänen nicht viel Glück, der Markt ist und bleibt fest in der Hand von ARM-Anbietern. Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes auf seiner Webseite berichtet, hat der ARM-Hersteller und Intel-Partner Altera auf der ARM-Entwicklerkonferenz nun aber bekannt gegeben, dass der weltgrößte Halbleiter-Produzent ab dem kommenden Jahr die ARM-basierten 64-Bit-Chipsätze von Altera fertigen wird.
Forbes schreibt, dass diese Ankündigung bereits "Schockwellen" in der IT-Industrie ausgelöst habe, schon ist die Rede von so etwas wie einem Dream-Team. Nathan Brookwood, Analyst bei dem auf Halbleiter spezialisierten Marktforschungsunternehmen Insight 64, bezeichnete diese Ankündigung als "riesig".
Laut Brookwood werde das Duo Intel und Altera künftig "schwer zu schlagen" sein. Als Grund gab der Analyst an, dass ab dem nächsten Jahr "ARMs leistungsstärkste und fortschrittlichste 64-Bit-Prozessoren in den (technologisch) führenden Produktionsstätten gebaut werden."
Auf dem mobilen Markt wird diese Ankündigung vielleicht nicht alles, aber sicherlich vieles verändern: Denn es steht außer Zweifel, dass Intel nicht nur die benötigte Herstellungs-Qualität bieten kann, sondern vor allem jede Menge Kapazitäten. Der Markt wird dadurch hochwertige Chipsätze bekommen und vor allem jede Menge davon. Das wiederum dürfte die Preise nach unten drücken und auch so manche Lieferengpässe (bei Chips und in Folge auch den Smartphones), die es immer wieder gibt, entschärfen.
Das wird wohl insbesondere TSMC zu spüren bekommen: Der nach Intel und Samsung drittgrößte Halbleiter-Hersteller der Welt wird wohl den einen Kunden verlieren, da die Intel-Fabriken für Chip-Anbieter wie Nvidia oder Qualcomm sicherlich verlockend sind. Forbes spekuliert außerdem, ob Intel nicht auch Apple (beim A7-Chip) als Kunden gewinnen kann.
Forbes schreibt, dass diese Ankündigung bereits "Schockwellen" in der IT-Industrie ausgelöst habe, schon ist die Rede von so etwas wie einem Dream-Team. Nathan Brookwood, Analyst bei dem auf Halbleiter spezialisierten Marktforschungsunternehmen Insight 64, bezeichnete diese Ankündigung als "riesig".
Laut Brookwood werde das Duo Intel und Altera künftig "schwer zu schlagen" sein. Als Grund gab der Analyst an, dass ab dem nächsten Jahr "ARMs leistungsstärkste und fortschrittlichste 64-Bit-Prozessoren in den (technologisch) führenden Produktionsstätten gebaut werden."
Auf dem mobilen Markt wird diese Ankündigung vielleicht nicht alles, aber sicherlich vieles verändern: Denn es steht außer Zweifel, dass Intel nicht nur die benötigte Herstellungs-Qualität bieten kann, sondern vor allem jede Menge Kapazitäten. Der Markt wird dadurch hochwertige Chipsätze bekommen und vor allem jede Menge davon. Das wiederum dürfte die Preise nach unten drücken und auch so manche Lieferengpässe (bei Chips und in Folge auch den Smartphones), die es immer wieder gibt, entschärfen.
Das wird wohl insbesondere TSMC zu spüren bekommen: Der nach Intel und Samsung drittgrößte Halbleiter-Hersteller der Welt wird wohl den einen Kunden verlieren, da die Intel-Fabriken für Chip-Anbieter wie Nvidia oder Qualcomm sicherlich verlockend sind. Forbes spekuliert außerdem, ob Intel nicht auch Apple (beim A7-Chip) als Kunden gewinnen kann.
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11: Juni-Patchday sorgt für BSODs und Datei-Explorer-Bug
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Internet-Ausbau 50 Mbit/s: In 96 Prozent der Gemeinden hapert es noch
- Flight Simulator: City Update 15 bringt Grafik-Boost und Kult-Flughafen
- Microsoft Teams: Die umstrittene WLAN-Standorterfassung startet
- Xbox-Sparte könnte zum Verkauf stehen: Microsoft soll Optionen prüfen
- Nur für 2 Tage: Tolle Weekend-Deals bei Media Markt und Saturn
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen