BlackBerry verhandelt mit Google, Intel & Samsung
Der angeschlagene Smartphonehersteller BlackBerry verhandelt offenbar mit einer ganzen Reihe von bekannten Technologiefirmen um den Verkauf von Teilen oder gleich des ganzen Unternehmens. Die Liste der möglichen Übernahmekandidaten liest sich wie das Who-is-Who der Technologiebranche.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf mehrere Quellen beruft, die mit den Gesprächen vertraut sein sollen, führt BlackBerry derzeit Gespräche mit Firmen wie Google, Intel, LG, Samsung , Cisco und SAP. Zunächst sollen die Firmen bis Anfang der nächsten Woche erklären, um tatsächliches Interesse vorhanden ist.
Die potenziellen Käufer interessieren sich angeblich vor allem für BlackBerrys sicheres Server-Netzwerk, das hinter dem BlackBerry Messenger steht, und das Patentportfolio des kanadischen Anbieters. Fraglich ist allerdings noch, wie hoch die verbleibenden Teile des Unternehmens zu bewerten sind.
Von den angesprochenen Unternehmen wollte sich bisher keines zu dem Thema äußern. Der Wert von BlackBerrys Patentportfolio und der bestehenden Lizenzabkommen soll sich laut einer Mitteilung an die Börsenaufsicht in den kommenden 18 Monaten halbieren, so dass die Attraktivität für eine Übernahme sinkt.
Zwar hat neben dem Investor Fairfax Financial Holdings, der 4,7 Milliarden Dollar für BlackBerry zahlen will, auch der Investor Cerberus Capital Management Interesse angemeldet, doch zunächst will BlackBerry nach Käufern aus der Industrie suchen, heißt es.
Schon im August teilte BlackBerry mit, dass man ein spezielles Kommittee gegründet hat, um nach strategischen Optionen für die Zukunft zu suchen. Eine Aufspaltung, der Verkauf oder auch eine Übernahme oder strategische Kooperation mit Partnern wurden damals als Möglichkeiten genannt. Aktuell verbrennt das Unternehmen massiv Geld und gab deshalb kürzlich die Entlassung von 4500 Mitarbeitern bekannt, um die Kosten zu senken.
Die potenziellen Käufer interessieren sich angeblich vor allem für BlackBerrys sicheres Server-Netzwerk, das hinter dem BlackBerry Messenger steht, und das Patentportfolio des kanadischen Anbieters. Fraglich ist allerdings noch, wie hoch die verbleibenden Teile des Unternehmens zu bewerten sind.
Von den angesprochenen Unternehmen wollte sich bisher keines zu dem Thema äußern. Der Wert von BlackBerrys Patentportfolio und der bestehenden Lizenzabkommen soll sich laut einer Mitteilung an die Börsenaufsicht in den kommenden 18 Monaten halbieren, so dass die Attraktivität für eine Übernahme sinkt.
Zwar hat neben dem Investor Fairfax Financial Holdings, der 4,7 Milliarden Dollar für BlackBerry zahlen will, auch der Investor Cerberus Capital Management Interesse angemeldet, doch zunächst will BlackBerry nach Käufern aus der Industrie suchen, heißt es.
Schon im August teilte BlackBerry mit, dass man ein spezielles Kommittee gegründet hat, um nach strategischen Optionen für die Zukunft zu suchen. Eine Aufspaltung, der Verkauf oder auch eine Übernahme oder strategische Kooperation mit Partnern wurden damals als Möglichkeiten genannt. Aktuell verbrennt das Unternehmen massiv Geld und gab deshalb kürzlich die Entlassung von 4500 Mitarbeitern bekannt, um die Kosten zu senken.
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