IsoHunt sperrt früher, um Archivierung zu verhindern
Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass das Torrent-Portal IsoHunt nach einer Gerichtsniederlage nun endgültig schließen muss. Der Seitenbetreiber hat den Stecker aber zwei Tage vor dem Ende der Frist gezogen, da er ein Backup verhindern wollte.
Gary Hung, Betreiber des Torrent-Portals IsoHunt, hat vergangene Woche bekannt gegeben, dass er seine Seite sowie drei weitere nach einem fast acht Jahre langen Rechtsstreit mit dem Verband der US-Filmindustrie MPAA schließen werde bzw. muss.
Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, habe diese Nachricht zahlreiche IsoHunt-Nutzer überrascht. Daraufhin haben einige von ihnen beschlossen, für Archivierungszwecke ein vollständiges Backup der Seite zu erstellen. Betreiber Hung fand die Idee aber weniger gut und entschloss sich deshalb, die Server, auf denen die Torrents gespeichert waren, vor Ablauf der einwöchigen Frist zu deaktivieren.
In einer Nachricht, die nun auf der IsoHunt-Seite zu sehen ist, schreibt Hung, dass er erfahren habe, dass ein Internet-Archiv-Team eine "historische Kopie" der Torrent-Dateien erstellen wollte. Er fühle sich zwar geehrt, so Hung, es sei aber auch eine Tatsache, dass 95 Prozent der Torrents auch weiterhin über Google gefunden werden könnten.
Einen weiteren Grund nannte der bisherige IsoHunt-Betreiber nicht, man kann deshalb nur spekulieren, ob das auf Druck der MPAA-Anwälte ("Motion Picture Association of America") geschehen ist. Auszuschließen ist es nicht, da Hung wohl auf Entgegengekommen von Seiten der Film-Industrie hoffen muss, da er den Hollywood-Studios einen Schadenersatz (genaugenommen ist es ein Vergleich) in Höhe von 110 Millionen Dollar schuldet.
Die Backup-Bestrebungen des Archivierungs-Teams hatten allerdings nicht die Sicherung der Torrents im Sinn, sondern die dazugehörigen Metadaten, darunter die Nutzer-Kommentare und Datei-Informationen.
Siehe auch: IsoHunt - Torrent-Seite muss endgültig schließen
Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, habe diese Nachricht zahlreiche IsoHunt-Nutzer überrascht. Daraufhin haben einige von ihnen beschlossen, für Archivierungszwecke ein vollständiges Backup der Seite zu erstellen. Betreiber Hung fand die Idee aber weniger gut und entschloss sich deshalb, die Server, auf denen die Torrents gespeichert waren, vor Ablauf der einwöchigen Frist zu deaktivieren.
In einer Nachricht, die nun auf der IsoHunt-Seite zu sehen ist, schreibt Hung, dass er erfahren habe, dass ein Internet-Archiv-Team eine "historische Kopie" der Torrent-Dateien erstellen wollte. Er fühle sich zwar geehrt, so Hung, es sei aber auch eine Tatsache, dass 95 Prozent der Torrents auch weiterhin über Google gefunden werden könnten.
Einen weiteren Grund nannte der bisherige IsoHunt-Betreiber nicht, man kann deshalb nur spekulieren, ob das auf Druck der MPAA-Anwälte ("Motion Picture Association of America") geschehen ist. Auszuschließen ist es nicht, da Hung wohl auf Entgegengekommen von Seiten der Film-Industrie hoffen muss, da er den Hollywood-Studios einen Schadenersatz (genaugenommen ist es ein Vergleich) in Höhe von 110 Millionen Dollar schuldet.
Die Backup-Bestrebungen des Archivierungs-Teams hatten allerdings nicht die Sicherung der Torrents im Sinn, sondern die dazugehörigen Metadaten, darunter die Nutzer-Kommentare und Datei-Informationen.
Siehe auch: IsoHunt - Torrent-Seite muss endgültig schließen
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