IsoHunt: Keyword-Filterlisten sind nutzlose Zensur

Filesharing Der Betreiber des BitTorrent-Portals IsoHunt, Gary Fung, hat in einem Schreiben an das Gericht den Einsatz von Keyword-Filterlisten in der Suchmaschine als unbrauchbares Mittel abgelehnt. Eine solche Methode würde demnach nicht dafür sorgen, dass Urheberrechte besser geschützt werden, sondern eine Zensur gegen einen breiten Umfang von Inhalten einführen. Immerhin sollen durch die Filmbranche einfach nur Suchbegriffe gesperrt werden können.

"Meiner Ansicht nach versuchen die MPAA und die Entertainment-Industrie hier nicht, Urheberrechtsverletzungen zu verhindern, sondern Kontrolle über die BitTorrent-Technologie zu bekommen", argumentierte Fung in einem Schreiben an das Gericht.

Er kritisierte, dass die Sperrung allgemeiner Begriffe nicht nur den Zugang zu bestimmten Filmen blockiert, sondern auch den zu Inhalten, die Public Domain sind oder unter Lizenzen wie der GPL oder CReative Commons stehen.

Ira Rothken, die Anwältin von IsoHunt kritisierte weiterhin, dass in dem Verfahren gegen das Portal stets nur die Urheberrechts-Frage eine Rolle spielte. Die Bedeutung von Fragen um die Themen Zensur und freie Rede hätte kaum eine Rolle gespielt.
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