10 Jahre Patchday - heute schon aktualisiert?
Happy Birthday Microsoft! Nein, heute ist nicht der Gründungstag des Unternehmens aus Redmond, aber heute wird dennoch gefeiert - und zwar zehn Jahre "Patchday"!
Microsoft war im Jahr 2003 dazu übergegangen, Updates mit Fehlerbehebungen, Neuerungen und Verbesserungen aller Art zu sammeln und per Paket an einem Tag freizugeben. Auserwählt hatte man dazu vor genau zehn Jahren den zweiten Dienstag im Monat.
"Am 15. Oktober 2003 startet Microsoft ein neues Verfahren für die Veröffentlichung von Security Bulletins. Der neue Prozess wurde auf Grundlage von umfassendem Kunden-Feedback entwickelt. Er bietet eine größere Vorhersagbarkeit und verbessert die Möglichkeit, erforderliche Schritte bereits im Vorfeld zu planen." (Zitat von technet.microsoft.com)
Selbst spricht Microsoft übrigens selten vom Patch Tuesday. Der Tag ist zwar ein fester Termin, wird aber intern eher selten Patchday oder Patch Tuesday genannt.
Nur in dringenden Ausnahmen wird von dem Rhythmus abgelassen und natürlich gibt es auch immer noch einige Microsoft Programme, wie Windows Defender und Microsoft Security Essentials, für die es keinen Sinn machen würde, lange mit einer Aktualisierung zu warten.
Dazu folgte in der Vergangenheit häufig nach zwei Wochen ein weiteres Update-Paket, das dann Nutzer-Feedback in die aktualisierte Software eingearbeitet hat. Nach zehn Jahren kann Microsoft damit auf mindestens 700 Patchdays zurückblicken, wie viele es genau sind kann man nur schätzen. Bei einem regulären Termin pro Monat plus den nachgeschobenen Verbesserungen dürfte unsere Schätzung aber ganz realistisch sein.
Eingebürgert hat sich der Patchday sehr schnell. Nutzer weltweit haben ihn in ihren Wortschatz aufgenommen und selbst die Hacker-Community wartet geduldig auf den Patch-Tuesday, um mit dem Exploit-Wednesday zu kontern. Am Exploit-Wednesday werden die zuvor bekanntgegebenen Sicherheits-Probleme zumeist stärker ausgenutzt, beziehungsweise genau das versucht.
Andere Unternehmen haben sich der Initiative von Microsoft angeschlossen. Prominentes Beispiel ist Adobe Systems, die seit Ende letzten Jahres ihr Flash-Player-Update immer zeitgleich mit den Microsoft-Patches herausgeben.
Diskussionen zum für und wider des regelmäßigen Termins und der Umsetzung des Patchdays werden immer wieder geführt. Für die Verbreitung neuer Fehlerbehebungen ist das System gut, denn zuvor konnte Microsoft feststellen, dass besonders nicht gut informierte, unregelmäßige "Laien"-Computer-Nutzer von Microsofts Update-Hinweisen irritiert waren. Die Aktualisierungsrate ist seit der Einführung besser und damit die Sicherheit höher. Die automatisch verfügbaren Patches regeln häufig Versionskonflikte, indem sie alte Programmversionen löschen. Der Nutzer bekommt davon im Zweifel gar nichts mehr mit.
"Am 15. Oktober 2003 startet Microsoft ein neues Verfahren für die Veröffentlichung von Security Bulletins. Der neue Prozess wurde auf Grundlage von umfassendem Kunden-Feedback entwickelt. Er bietet eine größere Vorhersagbarkeit und verbessert die Möglichkeit, erforderliche Schritte bereits im Vorfeld zu planen." (Zitat von technet.microsoft.com)
Selbst spricht Microsoft übrigens selten vom Patch Tuesday. Der Tag ist zwar ein fester Termin, wird aber intern eher selten Patchday oder Patch Tuesday genannt.
Nur in dringenden Ausnahmen wird von dem Rhythmus abgelassen und natürlich gibt es auch immer noch einige Microsoft Programme, wie Windows Defender und Microsoft Security Essentials, für die es keinen Sinn machen würde, lange mit einer Aktualisierung zu warten.
Dazu folgte in der Vergangenheit häufig nach zwei Wochen ein weiteres Update-Paket, das dann Nutzer-Feedback in die aktualisierte Software eingearbeitet hat. Nach zehn Jahren kann Microsoft damit auf mindestens 700 Patchdays zurückblicken, wie viele es genau sind kann man nur schätzen. Bei einem regulären Termin pro Monat plus den nachgeschobenen Verbesserungen dürfte unsere Schätzung aber ganz realistisch sein.
Eingebürgert hat sich der Patchday sehr schnell. Nutzer weltweit haben ihn in ihren Wortschatz aufgenommen und selbst die Hacker-Community wartet geduldig auf den Patch-Tuesday, um mit dem Exploit-Wednesday zu kontern. Am Exploit-Wednesday werden die zuvor bekanntgegebenen Sicherheits-Probleme zumeist stärker ausgenutzt, beziehungsweise genau das versucht.
Andere Unternehmen haben sich der Initiative von Microsoft angeschlossen. Prominentes Beispiel ist Adobe Systems, die seit Ende letzten Jahres ihr Flash-Player-Update immer zeitgleich mit den Microsoft-Patches herausgeben.
Diskussionen zum für und wider des regelmäßigen Termins und der Umsetzung des Patchdays werden immer wieder geführt. Für die Verbreitung neuer Fehlerbehebungen ist das System gut, denn zuvor konnte Microsoft feststellen, dass besonders nicht gut informierte, unregelmäßige "Laien"-Computer-Nutzer von Microsofts Update-Hinweisen irritiert waren. Die Aktualisierungsrate ist seit der Einführung besser und damit die Sicherheit höher. Die automatisch verfügbaren Patches regeln häufig Versionskonflikte, indem sie alte Programmversionen löschen. Der Nutzer bekommt davon im Zweifel gar nichts mehr mit.
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