Edward Snowden fiel schon 2009 bei der CIA auf
Der Whistleblower Edward Snowden soll bereits zu einem früheren Zeitpunkt seiner Tätigkeit bei US-Geheimdiensten auffällig geworden sein. Damals war er noch für die CIA tätig, berichtete die New York Times.
Eventuell hätten die US-Behörden bereits im Jahr 2009 absehen können, dass ihnen dieser Mann, der jetzt für die größte Veröffentlichung von Geheimdienst-Interna in der Geschichte verantwortlich ist, eines Tages Probleme bereiten könnte. Er geriet damals bei seinem Vorgesetzten in den Verdacht, versucht zu haben, sich Zugang zu Dateien mit als geheim eingestuften Inhalten zu verschaffen.
Wie die Zeitung unter Berufung auf zwei hochrangige Quellen berichtet, sei Snowden, der zu diesem Zeitpunkt als Techniker für die CIA in Genf tätig war, zurück in die USA geschickt worden. Ein entsprechender Vermerk sei damals auch in seiner Personalakte gelandet.
Der Eintrag blieb allerdings unbeachtet, als Snowden den Geheimdienst verlassen hatte und einen neuen Job bei einem Auftragnehmer der NSA annahm. Über diesen Weg wurde er schließlich als Administrator in einer Niederlassung des Geheimdienstes eingesetzt und konnte sich so letztlich Zugang zu einer großen Menge an Informationen verschaffen, die der Weltöffentlichkeit aktuell einen Einblick in die Überwachungsmaßnahmen westlicher Dienste geben.
Offenbar wurde die Personalakte von der CIA überhaupt nicht an den neuen Arbeitgeber Snowdens oder an die NSA weitergeleitet. Denn der Vermerk hätte vermutlich dazu geführt, dass Snowden überhaupt keinen Job mehr erhalten hätte, der ihm so weitgehende Rechte gab. "Das ist ihnen einfach durch die Lappen gegangen", erklärte ein Strafverfolger, der aktuell mit der Snowden-Angelegenheit betraut ist.
Der Bericht deckt sich mit Aussagen Snowdens, wonach er bereits während seiner Zeit bei der CIA Zweifel bekam, ob die Arbeit der US-Dienste letztlich nicht doch mehr Schaden anrichtet als Gutes für die Welt bringt. Insofern kann davon ausgegangen werden, dass auch regelmäßiger durchgeführte Sicherheits-Einstufungen dazu geführt hätten, dass er vielleicht nie an die nun öffentlich gewordenen Informationen gekommen wäre.
Wie die Zeitung unter Berufung auf zwei hochrangige Quellen berichtet, sei Snowden, der zu diesem Zeitpunkt als Techniker für die CIA in Genf tätig war, zurück in die USA geschickt worden. Ein entsprechender Vermerk sei damals auch in seiner Personalakte gelandet.
Der Eintrag blieb allerdings unbeachtet, als Snowden den Geheimdienst verlassen hatte und einen neuen Job bei einem Auftragnehmer der NSA annahm. Über diesen Weg wurde er schließlich als Administrator in einer Niederlassung des Geheimdienstes eingesetzt und konnte sich so letztlich Zugang zu einer großen Menge an Informationen verschaffen, die der Weltöffentlichkeit aktuell einen Einblick in die Überwachungsmaßnahmen westlicher Dienste geben.
Offenbar wurde die Personalakte von der CIA überhaupt nicht an den neuen Arbeitgeber Snowdens oder an die NSA weitergeleitet. Denn der Vermerk hätte vermutlich dazu geführt, dass Snowden überhaupt keinen Job mehr erhalten hätte, der ihm so weitgehende Rechte gab. "Das ist ihnen einfach durch die Lappen gegangen", erklärte ein Strafverfolger, der aktuell mit der Snowden-Angelegenheit betraut ist.
Der Bericht deckt sich mit Aussagen Snowdens, wonach er bereits während seiner Zeit bei der CIA Zweifel bekam, ob die Arbeit der US-Dienste letztlich nicht doch mehr Schaden anrichtet als Gutes für die Welt bringt. Insofern kann davon ausgegangen werden, dass auch regelmäßiger durchgeführte Sicherheits-Einstufungen dazu geführt hätten, dass er vielleicht nie an die nun öffentlich gewordenen Informationen gekommen wäre.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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