NSA verschärft nach Snowden-Leaks die Sicherheit
Der US-amerikanische Nachrichtendienst NSA will und muss einen zweiten "Fall Snowden" verhindern und hat deshalb eine Verschärfung der internen Sicherheit gestartet. Dazu zählt u. a. das Sperren von USB-Ports und eine strenge Überwachung der Daten im NSA-Intranet.
In einem Gespräch mit dem US-Radiosender-Netzwerk National Public Radio (via Heise) sagte Lonny Anderson, der Technikchef des Nachrichtendienstes, dass die US-Behörde mittlerweile eine "extrem gute Vorstellung" davon habe, wie genau Edward Snowden an die von ihm enthüllten Daten kommen konnte. Anderson kündigte entsprechende Vorkehrungen an, damit sich ein derartiger Fall nicht wiederholen kann.
Demnach hatte Snowden die Dokumente im Rahmen seiner regulären Arbeit als Systemadministrator im Intranet der NSA abgegriffen. Denn Snowdens Aufgabe war es, zahlreiche geheime Dokumente auf eine interne Plattform zu schieben.
Diese Plattform war nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingerichtet worden, da das eine der wichtigsten Lehren war, die die Behörden daraus gezogen haben. 9/11 konnte nämlich auch deshalb nicht verhindert werden, da die Behörden aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten und nicht weitergegebener Informationen nicht in der Lage gewesen waren, die "Punkte miteinander zu verknüpfen."
Und Snowden war eben einer der Admins, die für das Verschieben der Informationen auf die NSA-Plattform zuständig waren. Dabei machte er lediglich seinen Job, allerdings bemerkte niemand, dass er die von ihm bearbeiteten Daten und Dokumente heimlich kopiert hat.
Nach der ersten Veröffentlichung der PRISM-Dokumente habe man gleich Maßnahmen ergriffen, um so etwas zu verhindern: So sind die USB-Ports Hardware-seitig gesperrt worden. Sie sind nur noch in Räumen erlaubt, in denen sich zwei Personen gleichzeitig aufhalten müssen.
Zudem wird die NSA anonyme Zugriffe künftig komplett unterbinden und Dokumente mit (elektronischen) Tags versehen. Jeglicher interne Datenverkehr wird dann genau erfasst werden, auch sollen Admins grundsätzlich nicht mehr alleine arbeiten dürfen.
Demnach hatte Snowden die Dokumente im Rahmen seiner regulären Arbeit als Systemadministrator im Intranet der NSA abgegriffen. Denn Snowdens Aufgabe war es, zahlreiche geheime Dokumente auf eine interne Plattform zu schieben.
Diese Plattform war nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingerichtet worden, da das eine der wichtigsten Lehren war, die die Behörden daraus gezogen haben. 9/11 konnte nämlich auch deshalb nicht verhindert werden, da die Behörden aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten und nicht weitergegebener Informationen nicht in der Lage gewesen waren, die "Punkte miteinander zu verknüpfen."
Und Snowden war eben einer der Admins, die für das Verschieben der Informationen auf die NSA-Plattform zuständig waren. Dabei machte er lediglich seinen Job, allerdings bemerkte niemand, dass er die von ihm bearbeiteten Daten und Dokumente heimlich kopiert hat.
Nach der ersten Veröffentlichung der PRISM-Dokumente habe man gleich Maßnahmen ergriffen, um so etwas zu verhindern: So sind die USB-Ports Hardware-seitig gesperrt worden. Sie sind nur noch in Räumen erlaubt, in denen sich zwei Personen gleichzeitig aufhalten müssen.
Zudem wird die NSA anonyme Zugriffe künftig komplett unterbinden und Dokumente mit (elektronischen) Tags versehen. Jeglicher interne Datenverkehr wird dann genau erfasst werden, auch sollen Admins grundsätzlich nicht mehr alleine arbeiten dürfen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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