Outlook.com: Microsoft recycelt alte Mail-Adressen
Bei seinem Webmaildienst Outlook.com vergibt Microsoft "verwaiste", also nicht mehr aktiv genutzte E-Mail-Adressen, ein weiteres Mal, wie nun bekannt wurde. Das ist an sich nicht ungewöhnlich, allerdings wird diese Möglichkeit in den AGB nicht erwähnt.
Wie das niederländische Portal WebWereld berichtet (via PC World und Caschy), gibt es bei Microsoft die gleiche Praxis wie bei Yahoo: Und zwar werden nicht länger benötigte E-Mail-Adressen und Aliase nach einer bestimmten Zeit neu vergeben.
Das von Yahoo vor einiger Zeit angekündigte und durchgeführte Adressen-Recycling wurde beim Web-Pionier bereits heftig kritisiert, da viele befürchten, dass sich dadurch gewisse Datenschutzproblematiken ergeben, wenn etwa ein "neuer" Besitzer der Adresse eine für ihn eigentlich gar nicht bestimmte und möglicherweise sensible Nachricht (einige Zeit später) bekommt.
Yahoo versicherte zuletzt, dass man dabei alle nur denkbaren Sicherheitsvorkehrungen anwende und immerhin versucht das Unternehmen, diese Praxis halbwegs transparent zu gestalten. Das kann man im Falle der Microsoft-Dienste eher nicht behaupten.
Denn das Microsoft Services Agreement erwähnt, dass sich Nutzer zumindest alle 270 Tage einloggen müssen, ansonsten droht die Sperre des Kontos samt der Löschung der dort gespeicherten Daten. Dass sich das Redmonder Unternehmen das Recht vorbehält, die auf diese Weise "frei" gewordenen E-Mail-Adressen neu vergeben zu können, wird dagegen an keiner Stelle erwähnt.
Gegenüber WebWereld hat Microsoft aber nun in einem E-Mail-Statement bestätigt, dass eine Adresse nach 360 Tagen neu vergeben werden kann. WebWereld beruft sich bei diesem Bericht unter anderem auf einen "verwirrten und frustrierten" Hotmail-Nutzer, der zahlreiche private Nachrichten, die an den Vorbesitzer gerichtet waren, erhalten hat. Der frühere Besitzer der betroffenen Mail-Adresse ist ebenfalls sauer und erwägt eine Beschwerde gegen Microsoft bei der holländischen Datenschutzbehörde, da er nicht über die Risiken eines derartigen Konto-Recyclings informiert worden sei.
Google, das gerne von Microsoft in Sachen Webmail über die "Scroogled"-Kampagne angegriffen wird, wurde von WebWereld auch zu dieser Praxis gefragt, das kalifornische Unternehmen versicherte aber, dass bei Gmail abgelaufene Nutzerkonten kein zweites Mal vergeben würden.
Das von Yahoo vor einiger Zeit angekündigte und durchgeführte Adressen-Recycling wurde beim Web-Pionier bereits heftig kritisiert, da viele befürchten, dass sich dadurch gewisse Datenschutzproblematiken ergeben, wenn etwa ein "neuer" Besitzer der Adresse eine für ihn eigentlich gar nicht bestimmte und möglicherweise sensible Nachricht (einige Zeit später) bekommt.
Yahoo versicherte zuletzt, dass man dabei alle nur denkbaren Sicherheitsvorkehrungen anwende und immerhin versucht das Unternehmen, diese Praxis halbwegs transparent zu gestalten. Das kann man im Falle der Microsoft-Dienste eher nicht behaupten.
Denn das Microsoft Services Agreement erwähnt, dass sich Nutzer zumindest alle 270 Tage einloggen müssen, ansonsten droht die Sperre des Kontos samt der Löschung der dort gespeicherten Daten. Dass sich das Redmonder Unternehmen das Recht vorbehält, die auf diese Weise "frei" gewordenen E-Mail-Adressen neu vergeben zu können, wird dagegen an keiner Stelle erwähnt.
Gegenüber WebWereld hat Microsoft aber nun in einem E-Mail-Statement bestätigt, dass eine Adresse nach 360 Tagen neu vergeben werden kann. WebWereld beruft sich bei diesem Bericht unter anderem auf einen "verwirrten und frustrierten" Hotmail-Nutzer, der zahlreiche private Nachrichten, die an den Vorbesitzer gerichtet waren, erhalten hat. Der frühere Besitzer der betroffenen Mail-Adresse ist ebenfalls sauer und erwägt eine Beschwerde gegen Microsoft bei der holländischen Datenschutzbehörde, da er nicht über die Risiken eines derartigen Konto-Recyclings informiert worden sei.
Google, das gerne von Microsoft in Sachen Webmail über die "Scroogled"-Kampagne angegriffen wird, wurde von WebWereld auch zu dieser Praxis gefragt, das kalifornische Unternehmen versicherte aber, dass bei Gmail abgelaufene Nutzerkonten kein zweites Mal vergeben würden.
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