Microsoft-Dienste kommen auf Nokias Billig-Handys
Im Zuge seiner Übernahme von Nokias Handy-Sparte erwirbt Microsoft auch das Geschäft mit Low-End-Mobiltelefonen mit, auf denen nicht Windows Phone zum Einsatz kommt. Für den Softwarekonzern geht es dabei vor allem darum, die Reichweite seiner Dienste zu steigern, wie das Unternehmen jetzt verlauten ließ.
In einem Gastbeitrag im Nokia Conversations-Blog erklärte Terry Myerson, der als Vice President der Operating Systems Group bei Microsoft für die Strategie und Entwicklung rund um Betriebssysteme zuständig ist und bis zuletzt die Windows Phone-Abteilung leitete, dass es beim Kauf von Nokias Sparte für mobile Endgeräte vor allem auch darum gehe, mehr Menschen mit den hauseigenen Online-Diensten zu erreichen.
Aktuell gebe es mehr als 1,3 Milliarden Menschen, die ein Mobiltelefon von Nokia nutzen. Dabei werde der Name "Nokia" in manchen Ländern praktisch gleichbedeutend mit "Telefon" verwendet, weshalb Microsoft anstrebt, diesen Anspruch fortzuführen. In vielen Fällen sei das Unternehmen Microsoft den bisherigen Nokia-Kunden in aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern bisher gänzlich unbekannt und ihr Telefon sei praktisch ihr erster "Personal Computer", so Myerson.
Weil Nokias Mobiltelefone schon zu Preisen ab nur 20 Dollar erhältlich sind, sind die Geräte für sehr viele Menschen erschwinglich. Dadurch werde Microsoft künftig in der Lage sein, seine Dienste wie Outlook, Skype, SkyDrive noch deutlich mehr Kunden anzubieten als bisher, erklärte Myerson weiter. Weil die Preise der Nokia-Telefone so niedrig sind, sinke auch die Schwelle, die überwunden werden muss, um Microsofts Dienste nutzen zu können, so der Hintergedanke.
Weil die Nokia-Geräte nun zum Angebot von Microsoft gehören, erweitere sich damit die Reichweite der neuen Strategie rund um "Geräte und Dienste" von Microsoft erheblich, sagte Myerson weiter. Offenbar plant Microsoft also, seine Web-Services zeitnah auch auf Nokias Low-End-Plattformen anzubieten, so dass neben den Lumia-Smartphones bald auch Geräte wie das Nokia 515 Handy oder die Feature Phones der Nokia Asha eine tiefgreifende Integration der Microsoft-Dienste bieten werden.
Aktuell gebe es mehr als 1,3 Milliarden Menschen, die ein Mobiltelefon von Nokia nutzen. Dabei werde der Name "Nokia" in manchen Ländern praktisch gleichbedeutend mit "Telefon" verwendet, weshalb Microsoft anstrebt, diesen Anspruch fortzuführen. In vielen Fällen sei das Unternehmen Microsoft den bisherigen Nokia-Kunden in aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern bisher gänzlich unbekannt und ihr Telefon sei praktisch ihr erster "Personal Computer", so Myerson.
Weil Nokias Mobiltelefone schon zu Preisen ab nur 20 Dollar erhältlich sind, sind die Geräte für sehr viele Menschen erschwinglich. Dadurch werde Microsoft künftig in der Lage sein, seine Dienste wie Outlook, Skype, SkyDrive noch deutlich mehr Kunden anzubieten als bisher, erklärte Myerson weiter. Weil die Preise der Nokia-Telefone so niedrig sind, sinke auch die Schwelle, die überwunden werden muss, um Microsofts Dienste nutzen zu können, so der Hintergedanke.
Weil die Nokia-Geräte nun zum Angebot von Microsoft gehören, erweitere sich damit die Reichweite der neuen Strategie rund um "Geräte und Dienste" von Microsoft erheblich, sagte Myerson weiter. Offenbar plant Microsoft also, seine Web-Services zeitnah auch auf Nokias Low-End-Plattformen anzubieten, so dass neben den Lumia-Smartphones bald auch Geräte wie das Nokia 515 Handy oder die Feature Phones der Nokia Asha eine tiefgreifende Integration der Microsoft-Dienste bieten werden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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