Schweizer bekommen noch 2013 Gigabit-Internet
In der Schweiz wird für die ersten Internet-Nutzer bald das Gigabit-Zeitalter anbrechen können. Die Swisscom will noch in diesem Jahr ihre Glasfaser-Anschlüsse auf diese Bandbreite aufwerten.
Wie das Unternehmen mitteilte, werde in diesem Monat ein Pilotversuch mit rund 100 Teilnehmern durchgeführt. Dieser wird im Oktober auf rund tausend Kunden ausgeweitet. Zum Jahresende sollen dann alle Kunden, die bereits mit einem FTTH-Anschluss ausgestattet sind, einen Zugang mit einem Gigabit pro Sekunde buchen können. Das werden dann etwa 700.000 Haushalte sein.
Der Ausbau von FTTH-Anschlüssen soll unter dessen weitergehen. Bis 2015 will das Unternehmen die Marke von einer Million Haushalten überschreiten, die über eine direkte Glasfaser-Anbindung verfügen. Weitere 500.000 sollen dann zumindest bis ins Haus oder an das Grundstück heran optisch versorgt sein. Der Rest des Weges wird dann über die vorhandene Kupferleitung abgewickelt.
Wo dies noch nicht möglich ist, setzt die Swisscom auf DSL-Vectoring, mit dem immerhin 100 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Diese Technologie soll bis dahin 800.000 Haushalte erreichen. Die ersten entsprechenden Verbindungen sollen im kommenden Jahr geschaltet werden können, hieß es.
"Wir forcieren den Netzausbau. Bis 2015 sollen mehr als 2,3 Mio. Wohnungen und Geschäfte über einen Ultrabreitbandanschluss verfügen - und das auch ausserhalb der Ballungszentren", kommentierte Urs Schaeppi, Interims-Chef der Swisscom, die Entwicklung. Insgesamt besteht das Ziel darin, bis 2020 über 80 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgen zu können, so das Unternehmen.
Die Kunden, die mit Glasfaser angebunden werden, erhalten im Zuge dessen auch einen neuen Router, der darauf ausgelegt ist, dass die Anwender ihren Internet-Anschluss auch mit anderen Teilen können. Auf Knopfdruck wird hier ein separates WLAN aufgespannt, dessen Passwort auf dem Display des Gerätes angezeigt wird. Dadurch soll der Datenverkehr Dritter von dem des Anschlussinhabers getrennt werden.
Der Ausbau von FTTH-Anschlüssen soll unter dessen weitergehen. Bis 2015 will das Unternehmen die Marke von einer Million Haushalten überschreiten, die über eine direkte Glasfaser-Anbindung verfügen. Weitere 500.000 sollen dann zumindest bis ins Haus oder an das Grundstück heran optisch versorgt sein. Der Rest des Weges wird dann über die vorhandene Kupferleitung abgewickelt.
Wo dies noch nicht möglich ist, setzt die Swisscom auf DSL-Vectoring, mit dem immerhin 100 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Diese Technologie soll bis dahin 800.000 Haushalte erreichen. Die ersten entsprechenden Verbindungen sollen im kommenden Jahr geschaltet werden können, hieß es.
"Wir forcieren den Netzausbau. Bis 2015 sollen mehr als 2,3 Mio. Wohnungen und Geschäfte über einen Ultrabreitbandanschluss verfügen - und das auch ausserhalb der Ballungszentren", kommentierte Urs Schaeppi, Interims-Chef der Swisscom, die Entwicklung. Insgesamt besteht das Ziel darin, bis 2020 über 80 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgen zu können, so das Unternehmen.
Die Kunden, die mit Glasfaser angebunden werden, erhalten im Zuge dessen auch einen neuen Router, der darauf ausgelegt ist, dass die Anwender ihren Internet-Anschluss auch mit anderen Teilen können. Auf Knopfdruck wird hier ein separates WLAN aufgespannt, dessen Passwort auf dem Display des Gerätes angezeigt wird. Dadurch soll der Datenverkehr Dritter von dem des Anschlussinhabers getrennt werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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