Kim Dotcom ist als Mega-Vorstand zurückgetreten
Kim Dotcom, wie der umtriebige Unternehmer Kim Schmitz sich seit einiger Zeit nennt, hat seinen Vorstandsposten bei dem von ihm gegründeten Cloud-Dienstleister Mega aufgegeben, berichtet der New Zealand Herald.
Dem Bericht zufolge legte er die Unternehmensführung bereits am 29. August in die Hände der aus Hongkong stammenden Bonnie Lam. Die so frei werdende Zeit will Dotcom für verschiedene andere Projekte nutzen - wobei der juristische Kampf gegen seine Auslieferung von Neuseeland an die USA an oberster Stelle steht.
Das aktuelle Unternehmen Mega trat im vergangenen Jahr an die Stelle von Megaupload, das zuvor unter Betreiben von US-Behörden stillgelegt wurde. Diese beschuldigten die Plattform der Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen in großem Stil. Im Zuge dessen wurde auch Dotcom spektakulär verhaftet, musste aber letztlich freigelassen werden.
Laut Vikram Kumar, der das Tagesgeschäft von Mega leitet, mitteilte, gebe es neben den juristischen Dingen rund um das Auslieferungsabkommen im Wesentlichen zwei Projekte, an denen Dotcom derzeit arbeite. Eines sei die Gründung einer politischen Partei in seiner Wahlheimat Neuseeland, von der er kürzlich berichtete. Weiterhin entstehe derzeit unter seinem maßgeblichen Einfluss auch noch ein neues Musik-Portal.
Neben Dotcom sind auch dessen Partner Tony Lentino und Mathias Ortmann ins Visier der Urheberrechts-Fahnder des FBI geraten. Wie weit deren Arme reichen, zeigte sich daran, dass Megaupload geschlossen wurde, obwohl die Firma keinerlei Verbindungen in die USA hatte. Der offizielle Sitz war Hongkong und die Betreiber lebten im Wesentlichen in Neuseeland. Als Reaktion auf die Angelegenheit versuchte man bei Mega eine Infrastruktur zu errichten, die mit verschiedenen Verschlüsselungsmaßnahmen verhindern soll, dass den Betreibern Kenntnis über die hier abgelegten Inhalte vorgeworfen werden könnte.
Danke für den Hinweis an unseren Leser Agassiz.
Das aktuelle Unternehmen Mega trat im vergangenen Jahr an die Stelle von Megaupload, das zuvor unter Betreiben von US-Behörden stillgelegt wurde. Diese beschuldigten die Plattform der Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen in großem Stil. Im Zuge dessen wurde auch Dotcom spektakulär verhaftet, musste aber letztlich freigelassen werden.
Laut Vikram Kumar, der das Tagesgeschäft von Mega leitet, mitteilte, gebe es neben den juristischen Dingen rund um das Auslieferungsabkommen im Wesentlichen zwei Projekte, an denen Dotcom derzeit arbeite. Eines sei die Gründung einer politischen Partei in seiner Wahlheimat Neuseeland, von der er kürzlich berichtete. Weiterhin entstehe derzeit unter seinem maßgeblichen Einfluss auch noch ein neues Musik-Portal.
Neben Dotcom sind auch dessen Partner Tony Lentino und Mathias Ortmann ins Visier der Urheberrechts-Fahnder des FBI geraten. Wie weit deren Arme reichen, zeigte sich daran, dass Megaupload geschlossen wurde, obwohl die Firma keinerlei Verbindungen in die USA hatte. Der offizielle Sitz war Hongkong und die Betreiber lebten im Wesentlichen in Neuseeland. Als Reaktion auf die Angelegenheit versuchte man bei Mega eine Infrastruktur zu errichten, die mit verschiedenen Verschlüsselungsmaßnahmen verhindern soll, dass den Betreibern Kenntnis über die hier abgelegten Inhalte vorgeworfen werden könnte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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