Tempora: Eigene GCHQ-Station für Südverbindung
Der britische Geheimdienst GCHQ spioniert nicht nur den Datenverkehr aus, der durch die Unterseekabel zwischen Europa und der USA über sein Landesterritorium gehen, sondern hängt auch an der Südostverbindung des Kontinents.
Neben der Nordatlantik-Route in Richtung Nordamerika ist für die europäische Internet-Infrastruktur die Verbindung von Südeuropa in Richtung Asien von entscheidender Bedeutung. Es war also anzunehmen, dass die Geheimdienste nicht nur die Gelegenheit nutzen, die über Großbritannien verlaufenden Kabel anzuzapfen und die Daten zu kopieren.
Eine Bestätigung kam nun von der britischen Tageszeitung The Independent. Unter Berufung auf Dokumente, die ebenfalls vom ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden stammen sollen, berichtet diese von einem geheimen Abhörposten im Nahen Osten. Dieser soll die dort entlang verlaufenden Unterseekabel anzapfen, um an Informationen zu gelangen.
Die Daten aus der zum Tempora-Programm gehörenden Anlage werden vor Ort aufbereitet und dann an das GCHQ im britischen Cheltenham sowie an die NSA weitergeleitet, hieß es. Der genaue Standort wird nicht genannt. Wahrscheinlich ist aber die Umgebung des Suez-Kanals in Ägypten oder der Jemen, da die Unterseekabel, die von Europa in Richtung Asien verlaufen, hier jeweils Meerengen passieren müssen und dadurch auf engem Raum zusammenkommen. Für Ägypten spräche, dass es hier auch Anlandungen der Verbindungen gibt, die besonders leicht anzuzapfen sind.
Der genaue Standort könnte in den Dokumenten stehen und nicht genannt werden, um keine konkreten Bedrohungen für die Anlage heraufzubeschwören. Laut der Zeitung soll auch der Guardian, der bisher die meisten Informationen aus den von Edward Snowden gelieferten Unterlagen veröffentlichte, gegenüber der britischen Regierung zugesagt haben, Details, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen, nicht zu veröffentlichen.
Eine Bestätigung kam nun von der britischen Tageszeitung The Independent. Unter Berufung auf Dokumente, die ebenfalls vom ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden stammen sollen, berichtet diese von einem geheimen Abhörposten im Nahen Osten. Dieser soll die dort entlang verlaufenden Unterseekabel anzapfen, um an Informationen zu gelangen.
Die Daten aus der zum Tempora-Programm gehörenden Anlage werden vor Ort aufbereitet und dann an das GCHQ im britischen Cheltenham sowie an die NSA weitergeleitet, hieß es. Der genaue Standort wird nicht genannt. Wahrscheinlich ist aber die Umgebung des Suez-Kanals in Ägypten oder der Jemen, da die Unterseekabel, die von Europa in Richtung Asien verlaufen, hier jeweils Meerengen passieren müssen und dadurch auf engem Raum zusammenkommen. Für Ägypten spräche, dass es hier auch Anlandungen der Verbindungen gibt, die besonders leicht anzuzapfen sind.
Der genaue Standort könnte in den Dokumenten stehen und nicht genannt werden, um keine konkreten Bedrohungen für die Anlage heraufzubeschwören. Laut der Zeitung soll auch der Guardian, der bisher die meisten Informationen aus den von Edward Snowden gelieferten Unterlagen veröffentlichte, gegenüber der britischen Regierung zugesagt haben, Details, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen, nicht zu veröffentlichen.
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