Acer: Weniger Windows, mehr Chrome OS & Android
Der taiwanische Computerhersteller Acer will angesichts der starken Rückgänge bei den PC-Verkäufen künftig stärker auf Produkte setzen, auf denen man ohne Windows auskommt. Dazu will man unter anderem mehr Notebooks mit Googles Chrome OS anbieten und vermehrt Android-basierte Mobilgeräte verkaufen.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Äußerungen von Acer-Präsident Jim Wang berichtet, versucht Acer sein "Nicht-Windows-Geschäft" möglichst schnell auszubauen. Android sei auf Smartphones sehr populär und bei Tablets dominant, so Wang. Außerdem sehe er einen neuen Markt für Chromebooks.
Bis zum Ende des Jahres soll der Anteil der Android-basierten Smartphones und Tablets sowie der Chromebooks am Gesamtumsatz von Acer auf 10 bis 12 Prozent gesteigert werden. Bis Ende 2014 will man sogar bis zu 30 Prozent des Umsatzes aus dem Vertrieb von Android- und Chrome OS-Geräten erzielen, so Wang.
Der Löwenanteil von Acers Umsätzen entfällt auch künftig auf Notebooks und PCs mit Windows. Wang zufolge hatten die Chromebooks im zweiten Quartal 2013 einen Anteil von drei Prozent an der Gesamtzahl der von dem Unternehmen verkauften Notebooks.
Der Acer-Vorsitzende J.T. Wang sieht die Schuld an den stark eingebrochenen Verkäufen im PC-Markt vor allem bei Microsoft. Die Windows-Macher müssten etwas unternehmen, um das Vertrauen der PC-User zurückzugewinnen oder zu stärken, weil sie sich aktuell beim Kauf zurück halten und ihre Entscheidungen oft noch einmal überdenken.
Acer hatte gestern unerwartet zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder einen leichten Verlust vermelden müssen. Der viertgrößte Computerhersteller der Welt musste vor allem bei seinem Kerngeschäft einen Rückgang der Verkaufszahlen hinnehmen. Allein in Westeuropa waren die Notebook-Verkäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum zuletzt um weit über 40 Prozent gesunken.
Für J.T. Wang geht es vorläufig darum, Marktanteile zu halten und so das grundlegende Einkommen zu sichern. Gute Tablets und Smartphones anzubieten sei eine Möglichkeit, sich auf die nähere Zukunft vorzubereiten. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hatte kürzlich verlauten lassen, dass der Rückgang bei den PC-Verkäufen unter anderem auf die Einführung der neuen Intel-CPUs mit der "Haswell"-Architektur und die bevorstehende Einführung von Windows 8.1 zurückzuführen ist. Die Kunden würden derzeit die breite Verfügbarkeit dieser beiden Neuerungen abwarten, hieß es.
Bis zum Ende des Jahres soll der Anteil der Android-basierten Smartphones und Tablets sowie der Chromebooks am Gesamtumsatz von Acer auf 10 bis 12 Prozent gesteigert werden. Bis Ende 2014 will man sogar bis zu 30 Prozent des Umsatzes aus dem Vertrieb von Android- und Chrome OS-Geräten erzielen, so Wang.
Der Löwenanteil von Acers Umsätzen entfällt auch künftig auf Notebooks und PCs mit Windows. Wang zufolge hatten die Chromebooks im zweiten Quartal 2013 einen Anteil von drei Prozent an der Gesamtzahl der von dem Unternehmen verkauften Notebooks.
Der Acer-Vorsitzende J.T. Wang sieht die Schuld an den stark eingebrochenen Verkäufen im PC-Markt vor allem bei Microsoft. Die Windows-Macher müssten etwas unternehmen, um das Vertrauen der PC-User zurückzugewinnen oder zu stärken, weil sie sich aktuell beim Kauf zurück halten und ihre Entscheidungen oft noch einmal überdenken.
Acer hatte gestern unerwartet zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder einen leichten Verlust vermelden müssen. Der viertgrößte Computerhersteller der Welt musste vor allem bei seinem Kerngeschäft einen Rückgang der Verkaufszahlen hinnehmen. Allein in Westeuropa waren die Notebook-Verkäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum zuletzt um weit über 40 Prozent gesunken.
Für J.T. Wang geht es vorläufig darum, Marktanteile zu halten und so das grundlegende Einkommen zu sichern. Gute Tablets und Smartphones anzubieten sei eine Möglichkeit, sich auf die nähere Zukunft vorzubereiten. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hatte kürzlich verlauten lassen, dass der Rückgang bei den PC-Verkäufen unter anderem auf die Einführung der neuen Intel-CPUs mit der "Haswell"-Architektur und die bevorstehende Einführung von Windows 8.1 zurückzuführen ist. Die Kunden würden derzeit die breite Verfügbarkeit dieser beiden Neuerungen abwarten, hieß es.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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