Samsung lagert erstmals Smartphone-Fertigung aus
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung lässt erstmals in der Firmengeschichte ein Premium-Smartphone nicht mehr von seinen eigenen Werken, sondern von einem chinesischen Vertragsfertiger bauen. Der Schritt ist wohl eine direkte Folge des Umstands, dass sich das Galaxy S4 nicht so gut verkauft, wie ursprünglich erhofft.
Wie die koreanische Website Electronic Times unter Berufung auf die chinesische Global Times berichtet, hat der eigentlich auf den Bau von Autos und Solarzellen spezialisierte chinesische Konzern BYD begonnen, sich im Bereich der Smartphone-Auftragsfertigung zu engagieren. Neben HTC, Huawei und Nokia gehört nun auch Samsung zu den Kunden von BYD. Bisher ließen die anderen genannten Hersteller vor allem bei Foxconn bauen.
BYD baut nun im Auftrag von Samsung das Samsung Galaxy S4 Mini, womit der koreanische Elektronikriese die Produktion eines Premium-Smartphones erstmals an einen Vertragsfertiger abgegeben hat. Samsung hat den Schritt inzwischen bestätigt, heißt es. Das Unternehmen könne dadurch schneller auf die Entwicklung des Marktes reagieren und will die Vergabe von Aufträgen an OEM-Produzenten im Smartphone-Bereich künftig weiter ausbauen.
Für Samsung bietet die Maßnahme außerdem den Vorteil, dass man keine Investitionen in den Aufbau von Fertigungsstrecken für seine Geräte tätigen muss. Auch die Kosten für die Anpassung der Produktion für einzelne Modelle fallen für Samsung weg. Außerdem kann man die Stückzahlen so flexibel steigern, falls sich ein Gerät überraschend einer besonders hohen Nachfrage erfreuen sollte.
Aktuell hat Samsung damit zu kämpfen, dass sich das Galaxy S4 die extrem hohen Erwartungen in Sachen Verkaufszahlen nicht erfüllen kann. Deshalb hat man begonnen, weitere Modelle der Galaxy-Reihe auf einer ähnlichen Hardware-Basis einzuführen, wodurch aber höhere Produktionskosten anfallen, weil die Fertigungsstrecken häufiger umgestellt werden müssen.
BYD baut nun im Auftrag von Samsung das Samsung Galaxy S4 Mini, womit der koreanische Elektronikriese die Produktion eines Premium-Smartphones erstmals an einen Vertragsfertiger abgegeben hat. Samsung hat den Schritt inzwischen bestätigt, heißt es. Das Unternehmen könne dadurch schneller auf die Entwicklung des Marktes reagieren und will die Vergabe von Aufträgen an OEM-Produzenten im Smartphone-Bereich künftig weiter ausbauen.
Für Samsung bietet die Maßnahme außerdem den Vorteil, dass man keine Investitionen in den Aufbau von Fertigungsstrecken für seine Geräte tätigen muss. Auch die Kosten für die Anpassung der Produktion für einzelne Modelle fallen für Samsung weg. Außerdem kann man die Stückzahlen so flexibel steigern, falls sich ein Gerät überraschend einer besonders hohen Nachfrage erfreuen sollte.
Aktuell hat Samsung damit zu kämpfen, dass sich das Galaxy S4 die extrem hohen Erwartungen in Sachen Verkaufszahlen nicht erfüllen kann. Deshalb hat man begonnen, weitere Modelle der Galaxy-Reihe auf einer ähnlichen Hardware-Basis einzuführen, wodurch aber höhere Produktionskosten anfallen, weil die Fertigungsstrecken häufiger umgestellt werden müssen.
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