iWatch: Apple arbeitet an flexiblen Akkus

Die Anzeichen dafür, dass Apple intensiv an einer iWatch arbeitet, häufen sich seit Monaten. Jetzt wurde zudem aus einem Patentantrag bekannt, dass der Konzern biegsame Akkus entwickelt - die bestens in ein Armband passen könnten. Flexible Strukturen sollen demnach dafür sogen, dass sich die aneinandergereihten Akku-Zellen quasi jeder Form anpassen können. Eine Schutzschicht hält die einzelnen Elemente zusammen, beschreibt Apple das Konzept, welches bestens zu den bereits bekannten Patentanträgen passen würde, die bereits auf eine Smartwatch hinweisen.

Flexible Akkus könnten allerdings auch in Geräten oder Gegenständen von Nutzen sein, die nicht von einem starren Gehäuse umgeben sind wie Smartphones, MP3-Player, Tablet-PCs oder andere tragbare Computer. Vorstellbar wäre beispielsweise das Einnähen in Kleiderstücke. Wie Apple sich die Sache vorstellt, zeigen die Zeichnungen zum Patentantrag:

Apple will flexible Akkus patentierenApple will flexible Akkus patentierenApple will flexible Akkus patentierenApple will flexible Akkus patentieren

Mit flexiblen Akkus wäre das Problem zu lösen, wie eine Smartwatch auch über längere Zeiträume mit ausreichend Energie versorgt werden kann. Denn in einem kleinen, ohnehin schon mit Technik vollgestopftem Uhrgehäuse dürften bislang nur Stromträger Platz finden, die häufig an die Ladebuchse müssten. Und starre Armbänder, in denen sich sonst noch Akkus verbergen ließen, bieten nur begrenzten Tragekomfort. Apple-Chef Tim Cook hat das Vorhaben einer iWatch bereits indirekt bestätigt.

Apple könnte sich mit flexiblen Akkus also einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Google, Microsoft und Co. sichern, die offenbar ebenfalls an Smartwatches arbeiten. Zuletzt wurde bekannt, dass Apple bereits begonnen hat, sich die Markenrechte an dem Begriff iWatch zu sichern. Bleibt also scheinbar nur noch abzuwarten, wann Tim Cook offiziell die nächste Gerätesparte vorstellt, bei der Apple Computer zu einer Art Lifestyle-Gadgets machen will.
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