"Moto X": Motorola kündigt Flaggschiff mit 2 CPUs an
Seit Monaten schon schwirren im Netz Gerüchte zum zunächst als "X Phone" bekannten nächsten Flaggschiffmodell von Motorola herum. Nun wurde das "Moto X" genannte Gerät erstmals offiziell für dieses Jahr bestätigt.
Der nach der Übernahme durch Google installierte neue Motorola-Chef Dennis Woodside bestätigte nun das bisher als "X Phone" bekannte Gerät. Es wird Moto X heißen, sagte der CEO des Unternehmens auf der derzeit von AllThingsD veranstalteten Technologie-Konferenz D11, berichtet das Blog Engadget.
Technische Details erwähnte Woodside allerdings keine, sondern ließ lediglich einige Andeutungen zu den Funktionalitäten fallen. So meinte der Motorola-Mobility-CEO, dass das Moto X "wissen wird, was man tun will, bevor man es selbst weiß." Was das bedeuten könnte, erklärte der Manager, der nach eigenen Aussagen ein derartiges Smartphone bereits in der Tasche stecken hatte (es aber natürlich nicht zeigte), allerdings nicht.
Motorola-CEO Dennis Woodside mit Forschungs-Chefin Regina Dugan
Ein technisches Thema streifte er aber doch: Und zwar werde das Moto X zwei Prozessoren haben, was mit Akku-Laufzeit zu tun habe. Denn kurze Batterielaufzeiten seien laut Woodside ein "Riesenproblem" und Motorola möchte dieses lösen, was mit zwei CPUs gelingen soll. Details blieb der Motorola-Chef aber schuldig.
Dafür verriet Woodside einige Informationen zu Herstellung und Vertrieb: So werde das Moto X das erste Smartphone sein, dass in den Vereinigten Staaten gebaut/zusammengesetzt werden wird. Genauer gesagt in einer ehemaligen Produktionsstätte von Nokia in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas. Der Motorola-CEO meinte, dass man dort rund 2000 Menschen einstellen werde.
Zudem werde das Moto X einen besonders "breiten Vertrieb" bei zahlreichen Mobilfunkanbietern haben. Das Gerät soll bei zahlreichen Partnern erhältlich sein, laut Woodside sind es so viele wie "seit Jahren" nicht mehr (für Motorola). Daraus kann man schließen, dass das Moto X kein Nexus-Modell sein wird und man nicht unbedingt mit Stock-Android rechnen bzw. sich auf vorinstallierte Bloatware gefasst machen sollte. Möglicherweise wird es das Moto X auch als "Google Edition", also mit Stock-Android, geben, Motorola hat in Vergangenheit einen Schwenk in Richtung unverändertes Android angedeutet.
Etwas unklar ist es, für welchen Termin Motorola die Veröffentlichung des Geräts plant: Woodside erwähnte den Oktober dieses Jahres, in einer mittlerweile veröffentlichten Pressemitteilung spricht das Unternehmen dagegen von Sommer.
Siehe auch: Motorola X Phone - Angebliche Bilder aufgetaucht
Technische Details erwähnte Woodside allerdings keine, sondern ließ lediglich einige Andeutungen zu den Funktionalitäten fallen. So meinte der Motorola-Mobility-CEO, dass das Moto X "wissen wird, was man tun will, bevor man es selbst weiß." Was das bedeuten könnte, erklärte der Manager, der nach eigenen Aussagen ein derartiges Smartphone bereits in der Tasche stecken hatte (es aber natürlich nicht zeigte), allerdings nicht.
Motorola-CEO Dennis Woodside mit Forschungs-Chefin Regina Dugan
Ein technisches Thema streifte er aber doch: Und zwar werde das Moto X zwei Prozessoren haben, was mit Akku-Laufzeit zu tun habe. Denn kurze Batterielaufzeiten seien laut Woodside ein "Riesenproblem" und Motorola möchte dieses lösen, was mit zwei CPUs gelingen soll. Details blieb der Motorola-Chef aber schuldig.
Dafür verriet Woodside einige Informationen zu Herstellung und Vertrieb: So werde das Moto X das erste Smartphone sein, dass in den Vereinigten Staaten gebaut/zusammengesetzt werden wird. Genauer gesagt in einer ehemaligen Produktionsstätte von Nokia in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas. Der Motorola-CEO meinte, dass man dort rund 2000 Menschen einstellen werde.
Zudem werde das Moto X einen besonders "breiten Vertrieb" bei zahlreichen Mobilfunkanbietern haben. Das Gerät soll bei zahlreichen Partnern erhältlich sein, laut Woodside sind es so viele wie "seit Jahren" nicht mehr (für Motorola). Daraus kann man schließen, dass das Moto X kein Nexus-Modell sein wird und man nicht unbedingt mit Stock-Android rechnen bzw. sich auf vorinstallierte Bloatware gefasst machen sollte. Möglicherweise wird es das Moto X auch als "Google Edition", also mit Stock-Android, geben, Motorola hat in Vergangenheit einen Schwenk in Richtung unverändertes Android angedeutet.
Etwas unklar ist es, für welchen Termin Motorola die Veröffentlichung des Geräts plant: Woodside erwähnte den Oktober dieses Jahres, in einer mittlerweile veröffentlichten Pressemitteilung spricht das Unternehmen dagegen von Sommer.
Siehe auch: Motorola X Phone - Angebliche Bilder aufgetaucht
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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