Intel zeigt Thunderbolt 2.0:
Mehr Speed & natives 4K

Der Chiphersteller Intel hat jetzt die zweite Version seiner Thunderbolt-Technologie vorgestellt. Die neue Schnittstelle bekommt dabei mehr Bandbreite und neue native Features.
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Apple
Wer das erste Mal mit Thunderbolt 2.0-Systemen in Kontakt kommt, dürfte zuerst auf die dünneren und leichteren Kabel aufmerksam werden. Ansonsten bleibt in Sachen Erscheinungsbild erst einmal alles beim Alten - was auch notwendig ist, da die neue Version vollständig abwärtskompatibel sein soll. Am Design der Stecker, über die alle möglichen Peripherie- und Netzwerk-Verbindungen realisiert werden sollen, ändert sich also nichts.

Die neuen Spezifikationen haben es aber in sich. Intel schaffte es, die bereits hohe Bandbreite nun auf 20 Gigabit pro Sekunde zu verdoppeln. Der Controller bekam außerdem nativen Support für die Übertragung von Ultra HD- beziehungsweise 4K-Videoinhalten verpasst. Dadurch sollen insbesondere sehr kompakte Notebooks in die Lage versetzt werden, auch ohne externe Grafikkarte direkt entsprechende Inhalte aus dem Netz an ein großes Display zu schicken - so sie denn eines Tages in größerem Umfang zur Verfügung stehen.

Auf der Fachmesse NAB 2013 in Las Vegas, die sich rund um die Präsentation von Inhalten dreht, demonstrierte Intel die neue Version der Thunderbolt-Schnittstelle in der Praxis. Dabei kam man zwar noch nicht dicht an die theoretische Höchstgeschwindigkeit bei der Datenübertragung heran, brachte es mit rund 1.200 Megabit pro Sekunde aber immerhin auf deutlich höhere Bandbreiten als bisher verfügbar waren.

Allerdings wird es noch ein wenig dauern, bis die ersten Rechner und Peripherie-Geräte mit Thunderbolt 2.0 am Markt verfügbar sein werden. Intel geht derzeit davon aus, dass dies im kommenden Jahr der Fall sein wird. Außerhalb vom Apple-Ökosystem spielt Thunderbolt bisher kaum eine Rolle. Angesichts dessen, dass die Technologie aber gerade bei modernen Formfaktoren wie etwa Ultrabooks Möglichkeiten verspricht, die keine andere Technologie bietet, könnte sich das in absehbarer Zeit durchaus ändern.
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