Intel: Neue Thunderbolt-Chips im nächsten Frühjahr
Der Chiphersteller Intel hat die Roadmap für seine neue Schnittstellen-Technologie Thunderbolt konkretisiert. Demnach soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres eine neue Version des Controller-Chips auf den Markt kommen, die aktuell unter dem Codenamen "Redwood Ridge" entwickelt wird.
Diese sollen erst einmal weiter mit Datenraten von 10 Gigabit pro Sekunde in beide Richtungen arbeiten. Neben DisplayPort 1.1a soll dann aber auch DisplayPort v1.2 "Redriver" unterstützt werden. Das berichtete das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes'.
Die Veröffentlichung des neuen Chips soll demnach zeitgleich mit den neuen Haswell-Prozessoren erfolgen. Dabei handelt es sich um ein System-on-Chip, das Prozessor, Grafikchip, Speicher-Controller und einige andere Komponenten umfasst und bei der Konstruktion von Ultrabooks Platz sparen soll. Der parallele Release könnte bedeuten, dass Intel den Einsatz von Thunderbolt in Ultrabooks zukünftig stärker vorantreiben will.
Etwa ein Jahr später soll dann bereits die nächste Thunderbolt-Version verfügbar sein. Diese trägt den Arbeitstitel "Falcon Ridge" und soll dafür sorgen, dass die Schnittstelle ihren Geschwindigkeitsvorteil gegenüber anderen Technologien behält. Geplant ist eine Verdoppelung der Bandbreite auf 20 Gigabit pro Sekunde, die parallel in beide Richtungen ausgenutzt werden können.
Im Zuge der Bereitstellung neuer Versionen wird voraussichtlich auch der Preis der Chips sinken. Dies ist auch dringend notwendig, wenn die Technologie breiter Einzug in den Computer-Markt halten soll. Die aktuellen "Cactus Ridge"-Chips kosten noch rund 20 Dollar, womit sich einerseits eine Integration von Thunderbolt-Schnittstellen nur in Rechner der oberen Preisklasse lohnt, deren Gewinnmarge nicht zu knapp kalkuliert ist. Der hohe Preis bremst außerdem die Entwicklung von Peripherie-Systemen, die per Thunderbolt angeschlossen werden können, noch kräftig aus.
Die Veröffentlichung des neuen Chips soll demnach zeitgleich mit den neuen Haswell-Prozessoren erfolgen. Dabei handelt es sich um ein System-on-Chip, das Prozessor, Grafikchip, Speicher-Controller und einige andere Komponenten umfasst und bei der Konstruktion von Ultrabooks Platz sparen soll. Der parallele Release könnte bedeuten, dass Intel den Einsatz von Thunderbolt in Ultrabooks zukünftig stärker vorantreiben will.
Etwa ein Jahr später soll dann bereits die nächste Thunderbolt-Version verfügbar sein. Diese trägt den Arbeitstitel "Falcon Ridge" und soll dafür sorgen, dass die Schnittstelle ihren Geschwindigkeitsvorteil gegenüber anderen Technologien behält. Geplant ist eine Verdoppelung der Bandbreite auf 20 Gigabit pro Sekunde, die parallel in beide Richtungen ausgenutzt werden können.
Im Zuge der Bereitstellung neuer Versionen wird voraussichtlich auch der Preis der Chips sinken. Dies ist auch dringend notwendig, wenn die Technologie breiter Einzug in den Computer-Markt halten soll. Die aktuellen "Cactus Ridge"-Chips kosten noch rund 20 Dollar, womit sich einerseits eine Integration von Thunderbolt-Schnittstellen nur in Rechner der oberen Preisklasse lohnt, deren Gewinnmarge nicht zu knapp kalkuliert ist. Der hohe Preis bremst außerdem die Entwicklung von Peripherie-Systemen, die per Thunderbolt angeschlossen werden können, noch kräftig aus.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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