SimSensei: Kinect-Sensor erkennt Depressionen
An der Universität für kreative Technologien in Südkalifornien wird derzeit eine Software entwickelt, die mit Hilfe von Microsofts Kinect-Sensor den Gemütszustand eines Nutzers herausfinden und vor Depressionen warnen kann.
Mit dem Projekt SimSensei stellen die Forscher einen virtuellen Psychiater vor, der seinem Gegenüber gezielte Fragen stellt und sich vor allem durch eines auszeichnet: Zuhören und genau Beobachten. Der Gemütszustand des "Patienten" wird dabei aber nicht anhand seiner Antworten ermittelt, sondern rein durch viele offensichtliche oder versteckte Signale der Körpersprache.
SimSensei: Der virtuelle Psychiater
Die Software misst unter anderem die Körperhaltung, die Zeit in der Blickkontakt gehalten wird und auch ob die Augen geöffnet oder geschlossen sind. Aber auch Tonveränderungen der Stimme, die Öffnung des Mundes oder ein Lächel-Indikator geben wichtige Aufschlüsse über das Gegenüber.
Erkennt SimSensei etwas auffälliges am Verhalten des Patienten, stellt es allgemeine aber gezielte Fragen über dieses Verhaltensmuster und beobachtet die Entwicklung weiter. Aber auch durch einfaches Kopfnicken oder "hmhm" animiert die Software den Nutzer dazu, das Thema weiter auszuführen. Bis auf diese wenigen Regungen sitzt die weibliche virtuelle Psychologin still und übt sich im Zuhören.
Alles was die Forscher an Hardware benötigen ist eine einfache Webcam und Microsofts Kinect-Sensor. Die gelieferten Daten werden von der Software ausgewertet und direkt live auf den Nutzer übertragen. Sowohl das Gesicht ist mit Punkten überzogen, mit denen die Bewegungen gemessen werden, als auch der gesamte Körper und dessen Haltung.
Das Projekt befindet sich derzeit noch in einer frühen Phase der Entwicklung, kann aber laut 'The Verge' bereits eindrucksvolle Ergebnisse liefern: Eine Gruppe von 60 Testpersonen, wovon bei der Hälfte bereits Depressionen diagnostiziert worden sind, wurde in die Therapiestunde mit SimSensei geschickt. In 90 Prozent der Fälle kam die Software auf das gleiche Ergebnis wie die menschlichen Psychiater.
SimSensei liefert erneut den Beweis, dass mit Microsofts Kinect-Sensor sehr viel mehr realisiert werden kann, als nur die Steuerung von Spielen oder virtuellen Welten. Auch das US-Militär will in Zukunft auf die Kinect-Therapie setzen. Ob der Gang zum Psychiater in Zukunft durch eine Sitzung am Computer ersetzt werden kann, bleibt aber weiter abzuwarten.
SimSensei: Der virtuelle Psychiater
Die Software misst unter anderem die Körperhaltung, die Zeit in der Blickkontakt gehalten wird und auch ob die Augen geöffnet oder geschlossen sind. Aber auch Tonveränderungen der Stimme, die Öffnung des Mundes oder ein Lächel-Indikator geben wichtige Aufschlüsse über das Gegenüber.
Erkennt SimSensei etwas auffälliges am Verhalten des Patienten, stellt es allgemeine aber gezielte Fragen über dieses Verhaltensmuster und beobachtet die Entwicklung weiter. Aber auch durch einfaches Kopfnicken oder "hmhm" animiert die Software den Nutzer dazu, das Thema weiter auszuführen. Bis auf diese wenigen Regungen sitzt die weibliche virtuelle Psychologin still und übt sich im Zuhören.
Alles was die Forscher an Hardware benötigen ist eine einfache Webcam und Microsofts Kinect-Sensor. Die gelieferten Daten werden von der Software ausgewertet und direkt live auf den Nutzer übertragen. Sowohl das Gesicht ist mit Punkten überzogen, mit denen die Bewegungen gemessen werden, als auch der gesamte Körper und dessen Haltung.
Das Projekt befindet sich derzeit noch in einer frühen Phase der Entwicklung, kann aber laut 'The Verge' bereits eindrucksvolle Ergebnisse liefern: Eine Gruppe von 60 Testpersonen, wovon bei der Hälfte bereits Depressionen diagnostiziert worden sind, wurde in die Therapiestunde mit SimSensei geschickt. In 90 Prozent der Fälle kam die Software auf das gleiche Ergebnis wie die menschlichen Psychiater.
SimSensei liefert erneut den Beweis, dass mit Microsofts Kinect-Sensor sehr viel mehr realisiert werden kann, als nur die Steuerung von Spielen oder virtuellen Welten. Auch das US-Militär will in Zukunft auf die Kinect-Therapie setzen. Ob der Gang zum Psychiater in Zukunft durch eine Sitzung am Computer ersetzt werden kann, bleibt aber weiter abzuwarten.
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