US-Militär will Kinect für Soldaten-Therapie nutzen

Microsoft will seine eigentlich für die Spielkonsole Xbox 360 entwickelte Bewegungssteuerung Kinect künftig auch zum Zweck der Unterstützung der Rehabilitation von verletzten amerikanischen Soldaten anbieten.
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Microsoft
Der Softwaregigant will Kinect in Kombination mit bereits erhältlicher Software von verschiedenen Herstellern verwenden, um US-Kriegsveteranen oder verletzten Soldaten bei der Genesung zu helfen, die Physiotherapie benötigen. Derzeit arbeitet das Unternehmen deshalb laut 'Defense News' mit der US-Luftwaffe zusammen.

Ziel des Projekts ist unter anderem, den Soldaten die Gesundung durch Training im eigenen Zuhause anstelle einer stationären oder ambulanten Behandlung zu ermöglichen. Gemeinsam mit der US Air Force werden jetzt die Anforderungen für ein Kinect-basiertes Therapiesystem entwickelt, wobei auch die US-Armee Interesse an dem Vorhaben hat.

Weil die Kinect-Kamera Gliedmaßen und Körperteile des Nutzers erkennen kann, wird sie bei der Xbox 360 zu Gaming-Zwecken eingesetzt, indem die Bewegungen des Anwenders in Spielaktionen umgesetzt werden. Die gleichen Fähigkeiten der Plattform sollen nun auch im Gesundheitsbereich von Nutzen sein.

Der Softwarehersteller InfoStrat bietet mit ReMotion360 eine Physiotherapie-Software an, die von Microsoft und seinen Partnern aus dem Militärbereich verwendet werden soll. Insgesamt sollen sich aus dem Vorhaben unter anderem Kosteneinsparungen ergeben, weil der Aufwand für die Therapie sinkt. So fällt die Notwendigkeit für spezielle medizinische Einrichtungen weg und die Soldaten müssen keine langen Wege mehr auf sich nehmen, wenn sie weiter entfernt leben.
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