GoPro geht mit DMCA-Beschwerde gegen Test vor
Der für seine Action-Kamerasysteme bekannte US-Hersteller GoPro hat sich aktuell ein mediales Eigentor geschossen: Man versuchte per DMCA-Beschwerde gegen den Verfasser einer (vergleichenden) Kritik vorzugehen und hat sich damit keinen Gefallen getan.
Wie das US-Blog 'TechCrunch' berichtet, hat 'DigitalRev', eine Mischung aus Blog, Fotografie-Shop und sozialem Netzwerk, einen Test verfasst, der die Hero-3-Kamera mit Sonys HDR-AS15 vergleicht. Soweit man im Nachhinein nachvollziehen kann (der vollständige Artikel steht nicht mehr zur Verfügung), war das nicht einmal eine negative Kritik, sogar ganz im Gegenteil.
Ab jetzt wird es etwas skurril: GoPro schickte DigitalRev nämlich eine DMCA-Beschwerde (Digital Millenium Copyright Act) und forderte die Seite auf, den Beitrag zu entfernen. Das Unternehmen war der Ansicht, dass die Verwendung der Namen "GoPro" und "Hero" gegen die eigenen Markenschutzrechte verstoße.
Das Blöde dabei: DMCA ist für Copyright- und nicht Trademarkverstöße zuständig, dennoch musste DigitalRev dem nachkommen, da es sich hierbei um einen weitgehend automatisierten Prozess handelt. Die Folge waren zahlreiche empörte Leser und Kunden, die dieses Vorgehen heftig kritisiert haben.
GoPro ging darauf in Rückzugs- und Verteidigungs-Modus und versucht sich seither aus der Angelegenheit herauszuwinden. So meldete sich zunächst der PR-Chef des Unternehmens auf 'Reddit' und versuchte die Angelegenheit zu erklären: Dort heißt es, dass die Beschwerde gar nicht gegen den Test gerichtet war.
Vielmehr sei DigitalRev kein autorisierter Wiederverkäufer von GoPro-Kameras und habe Bildmaterial sowie unzulässiges Branding verwendet. Später stellte man außerdem klar, dass die strittigen Bilder in einer seitlichen Spalte platziert waren. GoPro wirft seinerseits DigitalRev vor, bei der Veröffentlichung der DMCA-Mitteilung jene URLs entfernt zu haben, die zu den strittigen Bildern führen.
Das könnte auch tatsächlich der Fall sein, allerdings findet sich dort auch der Link zum Hauptartikel, der, wie auch GoPro zugibt, nicht strittig ist. Der Kamerahersteller muss sich aber zumindest den Vorwurf gefallen lassen, DMCA nicht ganz im Sinne der Erfinder eingesetzt zu haben.
Siehe auch: 4K-Auflösung - GoPro stellt neue Hero-3-Kamera vor
Ab jetzt wird es etwas skurril: GoPro schickte DigitalRev nämlich eine DMCA-Beschwerde (Digital Millenium Copyright Act) und forderte die Seite auf, den Beitrag zu entfernen. Das Unternehmen war der Ansicht, dass die Verwendung der Namen "GoPro" und "Hero" gegen die eigenen Markenschutzrechte verstoße.
Das Blöde dabei: DMCA ist für Copyright- und nicht Trademarkverstöße zuständig, dennoch musste DigitalRev dem nachkommen, da es sich hierbei um einen weitgehend automatisierten Prozess handelt. Die Folge waren zahlreiche empörte Leser und Kunden, die dieses Vorgehen heftig kritisiert haben.
GoPro ging darauf in Rückzugs- und Verteidigungs-Modus und versucht sich seither aus der Angelegenheit herauszuwinden. So meldete sich zunächst der PR-Chef des Unternehmens auf 'Reddit' und versuchte die Angelegenheit zu erklären: Dort heißt es, dass die Beschwerde gar nicht gegen den Test gerichtet war.
Vielmehr sei DigitalRev kein autorisierter Wiederverkäufer von GoPro-Kameras und habe Bildmaterial sowie unzulässiges Branding verwendet. Später stellte man außerdem klar, dass die strittigen Bilder in einer seitlichen Spalte platziert waren. GoPro wirft seinerseits DigitalRev vor, bei der Veröffentlichung der DMCA-Mitteilung jene URLs entfernt zu haben, die zu den strittigen Bildern führen.
Das könnte auch tatsächlich der Fall sein, allerdings findet sich dort auch der Link zum Hauptartikel, der, wie auch GoPro zugibt, nicht strittig ist. Der Kamerahersteller muss sich aber zumindest den Vorwurf gefallen lassen, DMCA nicht ganz im Sinne der Erfinder eingesetzt zu haben.
Siehe auch: 4K-Auflösung - GoPro stellt neue Hero-3-Kamera vor
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