Firefox OS: Sony hat Interesse, Samsung nicht
Die Browserschmiede Firefox hat am gerade stattfindenden Mobile World Congress in Barcelona sein mobiles Betriebssystem Firefox OS vorgestellt, nun kristallisiert sich langsam heraus, welche Hersteller an Bord kommen (oder nicht).
Wie das Technik-Blog 'Engadget' schreibt, hat Sony Mobile sein Interesse angemeldet, ein Smartphone mit dem neuen Firefox OS auf den Markt zu bringen. In einer Pressemitteilung schreibt Sony, dass man mit dem spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica eine mehrjährige Kooperation beschlossen habe.
Der spanische Konzern, dem unter anderem die Mobilfunkmarke O2 gehört, wird zum einen die nächsten Jahre die aktuellen Android-Geräte des japanischen Herstellers verkaufen, zum anderen wurde eine Zusammenarbeit beschlossen, die die Möglichkeiten der Entwicklung eines (gemeinsamen) Geräts mit Firefox OS "erforschen" soll.
Allerdings dürfte Sony auch eigenständig an einem Smartphone mit dem Mozilla-Betriebssystem arbeiten. Wie Engadget unter Berufung auf Bob Ishida, Deputy Chief Executive Officer and Head of Products Business Group, schreibt, plant Sony "bis 2014 ein Produkt auf den Markt zu bringen." Laut Ishida seien sowohl Firefox OS als auch dessen technische Grundlage HTML5 "aufstrebende Technologien, die viel Potenzial zeigen."
Samsung ist davon dagegen nicht überzeugt: Wie 'Cnet' schreibt, wollen die Koreaner kein Gerät mit Firefox OS entwickeln. Ein hochrangiger Samsung-Manager sagte, dass man am Mozilla-Betriebssystem nicht interessiert sei.
Im Falle Samsung ist das aber wenig überraschend, der koreanische Smartphone-Gigant hat schließlich mit Tizen sein eigenes alternatives Betriebssystem, das man grob mit Firefox OS vergleichen kann, neben Intel ist Samsung der wichtigste Tizen-Partner. Übrigens hat Samsung am WMC angekündigt, dass man sein Bada OS mit Tizen vereinen werde.
Siehe auch: Telekom bringt Firefox OS-Smartphone nach Europa
Der spanische Konzern, dem unter anderem die Mobilfunkmarke O2 gehört, wird zum einen die nächsten Jahre die aktuellen Android-Geräte des japanischen Herstellers verkaufen, zum anderen wurde eine Zusammenarbeit beschlossen, die die Möglichkeiten der Entwicklung eines (gemeinsamen) Geräts mit Firefox OS "erforschen" soll.
Allerdings dürfte Sony auch eigenständig an einem Smartphone mit dem Mozilla-Betriebssystem arbeiten. Wie Engadget unter Berufung auf Bob Ishida, Deputy Chief Executive Officer and Head of Products Business Group, schreibt, plant Sony "bis 2014 ein Produkt auf den Markt zu bringen." Laut Ishida seien sowohl Firefox OS als auch dessen technische Grundlage HTML5 "aufstrebende Technologien, die viel Potenzial zeigen."
Samsung ist davon dagegen nicht überzeugt: Wie 'Cnet' schreibt, wollen die Koreaner kein Gerät mit Firefox OS entwickeln. Ein hochrangiger Samsung-Manager sagte, dass man am Mozilla-Betriebssystem nicht interessiert sei.
Im Falle Samsung ist das aber wenig überraschend, der koreanische Smartphone-Gigant hat schließlich mit Tizen sein eigenes alternatives Betriebssystem, das man grob mit Firefox OS vergleichen kann, neben Intel ist Samsung der wichtigste Tizen-Partner. Übrigens hat Samsung am WMC angekündigt, dass man sein Bada OS mit Tizen vereinen werde.
Siehe auch: Telekom bringt Firefox OS-Smartphone nach Europa
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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