PC-Hersteller Dell gibt Börsenausstieg bekannt
Der Computerhersteller Dell hat soeben bekanntgegeben, dass man sich von der Börse verabschiedet. Das Unternehmen soll wieder in die Hände von privaten Investoren übergehen. Zur Finanzierung wird auch Geld von Microsoft verwendet.
Dell wird seinen Teilhabern für jede seiner Aktien einen Preis von 13,65 US-Dollar auszahlen - was einem Aufschlag von 25 Prozent gegenüber dem Aktienkurs Mitte Januar und einem Bonus von 37 Prozent im Vergleich zum Durchschnittskurs der Aktie in den letzten drei Monaten bedeutet. Der Gesamtwert der Transaktion wird auf rund 24,4 Milliarden Dollar geschätzt.
Mit dem Geschäft gelangt das Unternehmen wieder unter die volle Kontrolle seines Gründers und bisherigen CEOs Michael Dell. Er erhält dabei Unterstützung von dem an vielen anderen Technologiefirmen beteiligten Investor Silver Lake. Gemeinsam wollen sie nach eigenen Angaben langfristiges Wachstum anstreben und Dell zu einem "integrierten und vielfältig aktiven globalen Anbieter von IT-Lösungen" machen.
Der Aktienrückkauf wird nicht nur von Michael Dell selbst, der ohnehin rund 14 Prozent der Dell-Aktien besitzt, und Silver Lake finanziert. Das Vorhaben wird zusätzlich durch Absicherungen verschiedener Banken unterstützt. Außerdem gibt der Softwarekonzern Microsoft insgesamt zwei Milliarden US-Dollar in Form eines Darlehens dazu.
Microsoft hat inzwischen eine eigene Stellungnahme zu der Beteiligung an der Finanzierung des Geschäfts veröffentlicht. Darin bestätigt das Unternehmen sein Darlehen in Höhe von zwei Milliarden Dollar und erklärt darüber hinaus, dass man sich dem langfristigen Erfolg des gesamten PC-Ökosystems verschrieben hat und deshalb in verschiedene Wege investiert, dieses Ökosystem für die Zukunft zu bauen.
Dell ist derzeit der drittgrößte PC-Hersteller der Welt hinter Hewlett-Packard und Lenovo. Das Unternehmen hat seit Jahren mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen, weil man nicht wie andere Hersteller verstärkt in besonders günstige PCs investiert hat, um die Lieferzahlen hoch zu halten.
Mit dem Geschäft gelangt das Unternehmen wieder unter die volle Kontrolle seines Gründers und bisherigen CEOs Michael Dell. Er erhält dabei Unterstützung von dem an vielen anderen Technologiefirmen beteiligten Investor Silver Lake. Gemeinsam wollen sie nach eigenen Angaben langfristiges Wachstum anstreben und Dell zu einem "integrierten und vielfältig aktiven globalen Anbieter von IT-Lösungen" machen.
Der Aktienrückkauf wird nicht nur von Michael Dell selbst, der ohnehin rund 14 Prozent der Dell-Aktien besitzt, und Silver Lake finanziert. Das Vorhaben wird zusätzlich durch Absicherungen verschiedener Banken unterstützt. Außerdem gibt der Softwarekonzern Microsoft insgesamt zwei Milliarden US-Dollar in Form eines Darlehens dazu.
Microsoft hat inzwischen eine eigene Stellungnahme zu der Beteiligung an der Finanzierung des Geschäfts veröffentlicht. Darin bestätigt das Unternehmen sein Darlehen in Höhe von zwei Milliarden Dollar und erklärt darüber hinaus, dass man sich dem langfristigen Erfolg des gesamten PC-Ökosystems verschrieben hat und deshalb in verschiedene Wege investiert, dieses Ökosystem für die Zukunft zu bauen.
Dell ist derzeit der drittgrößte PC-Hersteller der Welt hinter Hewlett-Packard und Lenovo. Das Unternehmen hat seit Jahren mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen, weil man nicht wie andere Hersteller verstärkt in besonders günstige PCs investiert hat, um die Lieferzahlen hoch zu halten.
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