News Corp. übernimmt Sky-Deutschland-Mehrheit
Rupert Murdochs News Corp. gehört ab sofort eine Mehrheit am Bezahlsender Sky Deutschland, der Medienkonzern hat damit den Pay-TV-Anbieter fünf Jahre nach dem Einstieg übernommen und hält nun 54,5 Prozent der Anteile.
Wie Sky Deutschland im Rahmen einer 'Pressemitteilung' bekannt gegeben hat, hat News Adelaide, eine Tochter der News Corporation, zusätzliche Anteile am ehemals als Premiere bekannten TV-Anbieter übernommen. Der Preis für die insgesamt knapp 78 Millionen Aktien beträgt 347,4 Millionen Euro.
Konkret bedeutet das für Sky Deutschland vor allem eines, nämlich Geld. Der Einstieg bedeutet, dass ein fünfjähriger Kredit in Höhe von 300 Millionen Euro abgesichert wird, zudem hat das eine Verlängerung der bestehenden Gesellschafterdarlehen in Höhe von 106 Millionen Euro zur Folge.
Murdochs Medienimperium News Corp. hatte 2008 den Einstieg in den damals schwächelnden Sender bekannt gegeben und in den Folgejahren kontinuierlich seine Anteile ausgebaut. Zuletzt (mit 28. September 2010) hielt News Corp. 49,90 Prozent an Sky Deutschland. Der Einstieg des australischen Medienmoguls hatte auch die Umbenennung des Unternehmens zur Folge, der Name Sky ist eine bekannte Marke, mit der Murdoch unter anderem in Großbritannien auftritt.
Wie die Branchenseite 'Meedia' berichtet, ist der Zeitpunkt der Mehrheitsübernahme wohl kein Zufall: Der Abonnement-Sender, der jahrelang am Rande seiner Existenz wirtschaftete, konnte sich zuletzt erholen und die Zahl seiner Kunden deutlich steigern.
2012 konnte Sky Deutschland rund 351.000 Kunden dazugewinnen und steht im Moment bei insgesamt rund 3,4 Millionen Kunden. Das ist im Vergleich zu 2011 immerhin ein Plus von etwa zwölf Prozent. Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem die hohe Nachfrage nach HD-Sendern, laut Meedia konnte Sky mit Ende 2012 etwa 2,25 Millionen Kunden für sein HD-Paket gewinnen.
Konkret bedeutet das für Sky Deutschland vor allem eines, nämlich Geld. Der Einstieg bedeutet, dass ein fünfjähriger Kredit in Höhe von 300 Millionen Euro abgesichert wird, zudem hat das eine Verlängerung der bestehenden Gesellschafterdarlehen in Höhe von 106 Millionen Euro zur Folge.
Murdochs Medienimperium News Corp. hatte 2008 den Einstieg in den damals schwächelnden Sender bekannt gegeben und in den Folgejahren kontinuierlich seine Anteile ausgebaut. Zuletzt (mit 28. September 2010) hielt News Corp. 49,90 Prozent an Sky Deutschland. Der Einstieg des australischen Medienmoguls hatte auch die Umbenennung des Unternehmens zur Folge, der Name Sky ist eine bekannte Marke, mit der Murdoch unter anderem in Großbritannien auftritt.
Wie die Branchenseite 'Meedia' berichtet, ist der Zeitpunkt der Mehrheitsübernahme wohl kein Zufall: Der Abonnement-Sender, der jahrelang am Rande seiner Existenz wirtschaftete, konnte sich zuletzt erholen und die Zahl seiner Kunden deutlich steigern.
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