Amazon AutoRip: Musik nach CD-Kauf in der Cloud
Der Online-Händler Amazon zieht nun bei seinem Musikdienst nach und bietet einen Service an, der iTunes Match vom Marktführer Apple ähnelt. Amazon AutoRip soll dabei die Wettbewerbssituation gegen diesen verbessern.
Bei iTunes Match kann man sich gegen die Zahlung eines Betrages von rund 25 Euro im Jahr die bereits vorhandene Musiksammlung für die Cloud freischalten lassen. Somit stehen nicht mehr nur jene Songs automatisch auf allen Macs und iOS-Geräten zur Verfügung, die im iTunes Store gekauft wurden, sondern auch jene, die man von eigenen CDs gerippt - oder aber eben auch aus Tauschbörsen bezogen hat.
Amazons AutoRip-Dienst verhält sich hier etwas anders. Der Online-Händler schaut in den Verkaufsverläufen nach, welche CDs sich ein Kunde bereits bei ihm gekauft hat und schaltet die auf ihnen vorhandenen Titel auch in der Cloud frei. Der Nutzer muss die Songs so nicht mehr selbst von der CD auf seinen Rechner kopieren.
Die Titel können dann online via Stream abgerufen oder auch heruntergeladen werden. Dieser Service gilt rückwirkend für alle CDs, die man seit 1998 - damals fing Amazon mit dem Verkauf von Musik-Datenträgern an - erworben hat. Allerdings steht noch nicht der komplette Musikbestand für den Dienst zur Verfügung - rund 50.000 Alben kann Amazon bisher einbeziehen. Unter ihnen sollen sich aber im Grunde alle populären Veröffentlichungen der letzten 15 Jahre befinden.
Durch das neue Angebot sollen auch jene Nutzer verstärkt zur Nutzung der Online-Musikdienste von Amazon herangezogen werden, die sonst eher auf ihre heimische CD-Sammlung setzen. Zusätzliche Kosten sollen dabei auf die Nutzer nicht zukommen - was im Vergleich zu Apple auch bei dem etwas geringeren Service-Levels durchaus attraktiv ist. Wann AutoRip in Deutschland angeboten wird, ist noch unklar.
Amazon war im Jahr 2007 in den Online-Vertrieb von Musik eingestiegen. Hier konnte sich das Unternehmen aber bisher noch nicht auf eine Position vorarbeiten, die es in anderen Bereichen des Handels inne hat. Rund 15 Prozent Marktanteil sind bisher zu verzeichnen. Apple kommt hingegen auf etwas mehr als 50 Prozent.
Amazons AutoRip-Dienst verhält sich hier etwas anders. Der Online-Händler schaut in den Verkaufsverläufen nach, welche CDs sich ein Kunde bereits bei ihm gekauft hat und schaltet die auf ihnen vorhandenen Titel auch in der Cloud frei. Der Nutzer muss die Songs so nicht mehr selbst von der CD auf seinen Rechner kopieren.
Die Titel können dann online via Stream abgerufen oder auch heruntergeladen werden. Dieser Service gilt rückwirkend für alle CDs, die man seit 1998 - damals fing Amazon mit dem Verkauf von Musik-Datenträgern an - erworben hat. Allerdings steht noch nicht der komplette Musikbestand für den Dienst zur Verfügung - rund 50.000 Alben kann Amazon bisher einbeziehen. Unter ihnen sollen sich aber im Grunde alle populären Veröffentlichungen der letzten 15 Jahre befinden.
Durch das neue Angebot sollen auch jene Nutzer verstärkt zur Nutzung der Online-Musikdienste von Amazon herangezogen werden, die sonst eher auf ihre heimische CD-Sammlung setzen. Zusätzliche Kosten sollen dabei auf die Nutzer nicht zukommen - was im Vergleich zu Apple auch bei dem etwas geringeren Service-Levels durchaus attraktiv ist. Wann AutoRip in Deutschland angeboten wird, ist noch unklar.
Amazon war im Jahr 2007 in den Online-Vertrieb von Musik eingestiegen. Hier konnte sich das Unternehmen aber bisher noch nicht auf eine Position vorarbeiten, die es in anderen Bereichen des Handels inne hat. Rund 15 Prozent Marktanteil sind bisher zu verzeichnen. Apple kommt hingegen auf etwas mehr als 50 Prozent.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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