Vodafone kann US-Haltung zu Huawei nicht teilen
Angesichts der aktuellen Diskussion über chinesische Netzwerkausrüster in den USA gibt der Chef von Vodafone Deutschland zu bedenken, dass es dabei eher um wirtschaftspolitische als um Sicherheits-Fragen geht.
"Wenn aktuell Huawei und ZTE in den USA als Technologiepartner infrage gestellt werden, dann darf man auch über handfeste Wirtschaftsinteressen der USA nachdenken", erklärte Jens Schulte-Bockum gegenüber den 'VDI Nachrichten'. Seitens seines Unternehmens könne man sich über Anbieter wie Huawei oder ZTE keineswegs beklagen. "Bislang hatten wir nichts zu bemängeln", so der Manager.
Die Sicherheitsabteilung von Vodafone arbeite durchaus intensiv daran, das eigene Netz zu schützen und testet die eingekauften Anlagen entsprechend. In England werde die Hardware, die in wichtigen Infrastrukturen wie Mobilfunknetzen zum Einsatz kommt, zusätzlich von staatlicher Seite geprüft. Beides habe bisher nichts zutage gefördert, was die öffentlich geäußerten Bedenken von Vertretern der USA untermauern würde, dass die chinesischen Firmen Hintertüren in ihre Systeme einbauen, um im Westen spionieren zu können.
Schulte-Bockum würdigte hingegen die "enormen" Bemühungen von ZTE und Huawei, "mehr Offenheit und Transparenz zu bieten". Wie er berichtete, stelle letzterer Anbieter beispielsweise auch Gelder zur Verfügung, mit denen die Tests durch unabhängige Prüfer in Großbritannien finanziert werden können. Er hoffe, dass auch die deutschen Behörden ein ähnliches Programm starten, um das Vertrauen zu stärken.
Die beiden chinesischen Anbieter sind in den letzten Jahren auf dem Weltmarkt aggressiv gewachsen. Die westlichen Netzwerkausrüster standen zunehmend unter Druck, Fusionen und Übernahmen bestimmten das Bild in der Branche. Die EU-Kommission will in einem Wettbewerbsverfahren nun prüfen, inwieweit die chinesische Konkurrenz hier mit staatlicher Unterstützung Dumping-Preise aufrufen kann.
Die Sicherheitsabteilung von Vodafone arbeite durchaus intensiv daran, das eigene Netz zu schützen und testet die eingekauften Anlagen entsprechend. In England werde die Hardware, die in wichtigen Infrastrukturen wie Mobilfunknetzen zum Einsatz kommt, zusätzlich von staatlicher Seite geprüft. Beides habe bisher nichts zutage gefördert, was die öffentlich geäußerten Bedenken von Vertretern der USA untermauern würde, dass die chinesischen Firmen Hintertüren in ihre Systeme einbauen, um im Westen spionieren zu können.
Schulte-Bockum würdigte hingegen die "enormen" Bemühungen von ZTE und Huawei, "mehr Offenheit und Transparenz zu bieten". Wie er berichtete, stelle letzterer Anbieter beispielsweise auch Gelder zur Verfügung, mit denen die Tests durch unabhängige Prüfer in Großbritannien finanziert werden können. Er hoffe, dass auch die deutschen Behörden ein ähnliches Programm starten, um das Vertrauen zu stärken.
Die beiden chinesischen Anbieter sind in den letzten Jahren auf dem Weltmarkt aggressiv gewachsen. Die westlichen Netzwerkausrüster standen zunehmend unter Druck, Fusionen und Übernahmen bestimmten das Bild in der Branche. Die EU-Kommission will in einem Wettbewerbsverfahren nun prüfen, inwieweit die chinesische Konkurrenz hier mit staatlicher Unterstützung Dumping-Preise aufrufen kann.
Thema:
Videos rund um Vodafone
Vodafone Aktienkurs
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Insta360 X6 Leak: kleinere 360°-Actioncam vorab zu sehen, Preis steigt
- iPhone 18 Pro Max: Leak bestätigt Akku-Upgrade, doch es gibt ein Aber
- Grafikkarten zu teuer? Nvidia tröstet frustrierte Gamer mit Altpapier
- Smartphone-Sucht der Eltern belastet Kinder über lange Zeit
- WM 2026 im Livestream: Waipu.tv haut Mega-Angebot für 5 Euro raus
- Apple CarPlay: Diese neuen Funktionen bringt das iOS 27-Update
- Chrome für Android bekommt einen schon lange geforderten Button
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen