Nexus 4: LG hat 2012 nur 370.000 Stück produziert
Offizielle Nexus-4-Verkaufszahlen bzw. Angaben zu den produzierten Einheiten haben bisher weder Google noch Hersteller LG genannt. Nun ist es Nutzern gelungen, die IMEI- bzw. Seriennummern zu entschlüsseln und so nähere Informationen zu bekommen.
Wie das Blog 'TechCrunch' unter Berufung auf einen Beitrag im 'xda-developers'-Forum berichtet, ist es den Mitgliedern der bekannten Entwickler-Community gelungen, das Seriennummernsystem zu "knacken" und auf diese Weise Hinweise auf die Anzahl der produzierten Geräte zu bekommen.
So viel vorweg: Mit insgesamt rund 370.000 Stück sind es überraschend (oder auch nicht) wenige gewesen, die LG im Jahr 2012 herstellen konnte. Da das Nexus-4-Smartphone chronisch ausverkauft ist, kann man auf diese Weise auch auf die Verkaufszahlen schließen, da man davon ausgehen kann, dass Google alle Geräte auch gleich auf den Markt geworfen hat und wirft.
Gelungen ist das den xda-Mitgliedern über die IMEI-Nummer ("International Mobile Station Equipment"): Diese wurde hergenommen, um die Produktionsnummer herauszufinden und zwar wurde das mit Hilfe eines (mobilen) LG-Links, der im Normalfall zum Auffinden neuer Firmware dient, gemacht. Das Ergebnis ist ein längerer Zahlen- und Buchstaben-Code, aus dem man Daten wie Produktionsmonat und -land sowie laufende Nummer herauslesen kann.
Daraufhin haben zahlreiche xda-Mitglieder ihre Nexus-4-Geräte analysiert und eine Hochrechnung über die Stückzahl aufgestellt. Demnach haben Google und LG im Oktober rund 70.000 Smartphones produziert, das dürfte also auch wohl jene Zahl sein, die zur Markteinführung "verfügbar" (zumindest einige Minuten lang) war.
Auch im November brachte LG nur wenige Nexus-4-Geräte auf den Weg, laut xda-developers waren es etwa 90.000. Im Dezember schraubte man die Produktion dann hoch und stellte rund 210.000 Stück her.
Im Zuge dieser Seriennummern-Analyse macht ein Nexus-4-Besitzer übrigens eine interessante Beobachtung: Sein Gerät wurde drei Tage nach der Abgabe der Bestellung produziert und brauchte etwas mehr als eine Woche, um von Korea in die USA (Kentucky) zu kommen.
Siehe auch: LG - Nexus 4 Probleme wegen riesiger Nachfrage
So viel vorweg: Mit insgesamt rund 370.000 Stück sind es überraschend (oder auch nicht) wenige gewesen, die LG im Jahr 2012 herstellen konnte. Da das Nexus-4-Smartphone chronisch ausverkauft ist, kann man auf diese Weise auch auf die Verkaufszahlen schließen, da man davon ausgehen kann, dass Google alle Geräte auch gleich auf den Markt geworfen hat und wirft.
Gelungen ist das den xda-Mitgliedern über die IMEI-Nummer ("International Mobile Station Equipment"): Diese wurde hergenommen, um die Produktionsnummer herauszufinden und zwar wurde das mit Hilfe eines (mobilen) LG-Links, der im Normalfall zum Auffinden neuer Firmware dient, gemacht. Das Ergebnis ist ein längerer Zahlen- und Buchstaben-Code, aus dem man Daten wie Produktionsmonat und -land sowie laufende Nummer herauslesen kann.
Daraufhin haben zahlreiche xda-Mitglieder ihre Nexus-4-Geräte analysiert und eine Hochrechnung über die Stückzahl aufgestellt. Demnach haben Google und LG im Oktober rund 70.000 Smartphones produziert, das dürfte also auch wohl jene Zahl sein, die zur Markteinführung "verfügbar" (zumindest einige Minuten lang) war.
Auch im November brachte LG nur wenige Nexus-4-Geräte auf den Weg, laut xda-developers waren es etwa 90.000. Im Dezember schraubte man die Produktion dann hoch und stellte rund 210.000 Stück her.
Im Zuge dieser Seriennummern-Analyse macht ein Nexus-4-Besitzer übrigens eine interessante Beobachtung: Sein Gerät wurde drei Tage nach der Abgabe der Bestellung produziert und brauchte etwas mehr als eine Woche, um von Korea in die USA (Kentucky) zu kommen.
Siehe auch: LG - Nexus 4 Probleme wegen riesiger Nachfrage
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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