Österreichische Overclocker knacken erneut Rekord
Vergangene Woche gelang es einem österreichischen Übertaktungsteam einen neuen Weltrekord mit dem Benchmark-Tool "PC Mark 05" aufzustellen. Dieser hatte allerdings einen kleinen Schönheitsfehler, da der live übertragene Versuch misslang. Diesen Makel hat man heute ausgemerzt.
Vor einer Woche kratzten die österreichischen Hardware-Enthusiasten des Projekts "Angelbird" an der 60.000-Punkte-Marke beim beliebten Benchmark-Tool PC Mark 05, stellten aber dennoch (knapp) einen neuen Weltrekord auf. Allerdings wurde dieser bereits kurz zuvor bei der Generalprobe erzielt, der eigentliche Rekord-Versuch, der live übertragen werden sollte, klappte nämlich aufgrund eines Hardware-Schadens (Mainboard) nicht.
Zwischenzeitlich übernahm wieder ein US-Team die Spitze in dieser Kategorie (Rangliste siehe 'hier') und das klar mit einer Wertung von 62.759 Punkten. Wie die Technik-Seite 'Futurezone' berichtet, konnte sich das österreichische Team aber die Führung am heutigen Vormittag wieder zurückholen.
In Wien konnten die Übertaktungsspezialisten mit 63.665 Punkten eine neue Bestmarke erzielen. Dieses Mal hatte man sicherheitshalber gleich vier passende Mainboards eingepackt, damit sich die Panne vom vergangenen Freitag nicht wiederholen kann.
Das Testsystem im Wert von rund 7000 Euro bestand aus einer Intel Core i7-3770K-CPU, die auf einem Asus Maximus V Extreme-Mainboard steckt. Die CPU wurde auf mehr als 6 GHz übertaktet und mit flüssigem Stickstoff (trifft auf alle Komponenten mit Ausnahme der Grafikkarte zu) gekühlt.
Als Grafikarte kam eine D7970-DC2-3GD5 von Asus zum Einsatz, als Arbeitsspeicher waren vier Gigabyte verbaut. Entscheidend für den Rekord waren auch mehrere SSDs der österreichischen Marke Angelbird (SSD2go, noch nicht auf dem Markt), die auch als Sponsor fungierte und für den Projektnamen mitverantwortlich war.
Zwischenzeitlich übernahm wieder ein US-Team die Spitze in dieser Kategorie (Rangliste siehe 'hier') und das klar mit einer Wertung von 62.759 Punkten. Wie die Technik-Seite 'Futurezone' berichtet, konnte sich das österreichische Team aber die Führung am heutigen Vormittag wieder zurückholen.
In Wien konnten die Übertaktungsspezialisten mit 63.665 Punkten eine neue Bestmarke erzielen. Dieses Mal hatte man sicherheitshalber gleich vier passende Mainboards eingepackt, damit sich die Panne vom vergangenen Freitag nicht wiederholen kann.
Das Testsystem im Wert von rund 7000 Euro bestand aus einer Intel Core i7-3770K-CPU, die auf einem Asus Maximus V Extreme-Mainboard steckt. Die CPU wurde auf mehr als 6 GHz übertaktet und mit flüssigem Stickstoff (trifft auf alle Komponenten mit Ausnahme der Grafikkarte zu) gekühlt.
Als Grafikarte kam eine D7970-DC2-3GD5 von Asus zum Einsatz, als Arbeitsspeicher waren vier Gigabyte verbaut. Entscheidend für den Rekord waren auch mehrere SSDs der österreichischen Marke Angelbird (SSD2go, noch nicht auf dem Markt), die auch als Sponsor fungierte und für den Projektnamen mitverantwortlich war.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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