Bahn will Echtzeit-Fahrplandaten öffentlich machen
Die Deutsche Bahn will ihren Kunden zukünftig genauere Informationen darüber anbieten, auf welchem Stand ihre Zugverbindungen in der Realität sind. Eine entsprechende Plattform befindet sich derzeit in der Entwicklung.
Wie die 'Wirtschaftswoche' berichtet, befindet sich ein entsprechendes Projekt namens "DB Netz LiveMaps" derzeit in der Vorbereitung. Mit dieser sollen sich "Zugbewegungen im deutschen Schienennetz echtzeitnah auf einer Karte darstellen" lassen, wie es in einer Projektanalyse der DB Netz, der Abteilung, die für das Schienennetz zuständig ist, heißt.
Ein Pilotprojekt in München soll hier bereits erste Erkenntnisse darüber bringen, welche Vorteile Reisende von dem System haben. Diese können hier bereits in Echtzeit über eine Smartphone-App verfolgen, wo sich eine gewünschte S-Bahn im Moment aufhält. Dadurch lässt sich beispielsweie bei Verspätungen genauer nachvollziehen, wann das Transportmittel letztlich vor Ort ist, als mit den doch recht ungenauen Ansagen am Bahnsteig.
So können Reisende beispielsweise genau sehen, ob sie sich beeilen müssen, um ihren Zug noch zu erreichen, oder aber ihren Kaffee noch in Ruhe austrinken können. In der Bahn wird so außerdem ersichtlich, ob Anschlusszüge bequem erreicht werden. Für ausgewählte Verbindungen lassen sich Verspätungen auch via Push-Mitteilung empfangen.
Der Testversuch soll demnächst auch auf Stuttgart ausgeweitet werden. Eine Ausweitung auf das ganze Streckennetz kann dann später folgen. Der Hauptzweck der Anwendung dient natürlich internen Controlling-Maßnahmen, während die App für Kunden eher ein sinnvolles Nebenprodukt darstellt.
Die Informationen aus dem System sollen laut Bahn-Vorstand Oliver Kraft auch anderen Eisenbahngesellschaften und externen Informationsdiensten angeboten werden. Dies wäre durchaus ein kleiner Paradigmen-Wechsel für die Bahn, die beispielsweise Fahrplan-Daten bisher nicht an Dritte lizenzieren will.
Ein Pilotprojekt in München soll hier bereits erste Erkenntnisse darüber bringen, welche Vorteile Reisende von dem System haben. Diese können hier bereits in Echtzeit über eine Smartphone-App verfolgen, wo sich eine gewünschte S-Bahn im Moment aufhält. Dadurch lässt sich beispielsweie bei Verspätungen genauer nachvollziehen, wann das Transportmittel letztlich vor Ort ist, als mit den doch recht ungenauen Ansagen am Bahnsteig.
So können Reisende beispielsweise genau sehen, ob sie sich beeilen müssen, um ihren Zug noch zu erreichen, oder aber ihren Kaffee noch in Ruhe austrinken können. In der Bahn wird so außerdem ersichtlich, ob Anschlusszüge bequem erreicht werden. Für ausgewählte Verbindungen lassen sich Verspätungen auch via Push-Mitteilung empfangen.
Der Testversuch soll demnächst auch auf Stuttgart ausgeweitet werden. Eine Ausweitung auf das ganze Streckennetz kann dann später folgen. Der Hauptzweck der Anwendung dient natürlich internen Controlling-Maßnahmen, während die App für Kunden eher ein sinnvolles Nebenprodukt darstellt.
Die Informationen aus dem System sollen laut Bahn-Vorstand Oliver Kraft auch anderen Eisenbahngesellschaften und externen Informationsdiensten angeboten werden. Dies wäre durchaus ein kleiner Paradigmen-Wechsel für die Bahn, die beispielsweise Fahrplan-Daten bisher nicht an Dritte lizenzieren will.
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Christian Kahle
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