Zuckerberg: Wäre ohne Facebook wohl bei Microsoft
Der Gründer und Chef des sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, meinte in einem Podiums-Interview, dass er heute vermutlich bei Microsoft als Entwickler arbeiten würde, hätte er nicht Facebook gegründet und großgemacht.
Im Rahmen eines Podiumsgesprächs vor Studenten der US-Elite-Universität Stanford sprach der Facebook-Chef, der seit dem Börsengang im vergangenen Mai nur noch selten Interviews gibt, über seine Anfangstage bzw. jene von Facebook. Der Auftritt fand im Rahmen der alljährlichen "Startup School"-Konferenz, berichtet die Seite 'Venture Beat'.
Mark Zuckerberg meint, dass er ohne Facebook wohl in Redmond gelandet wäre
So stellte Zuckerberg gleich am Anfang fest, dass die Anwesenden nicht alles für bare Münze nehmen sollten, was im Oscar-prämierten Streifen "The Social Network" über die Anfangstage seines Unternehmens behauptet wird. So meinte "Zuck" etwa, dass er damals Online-Anzeigen befürwortete und Facebook-Co-Gründer Eduardo Savarin stets volle Kontrolle hatte. Geld habe man auch nie verschwendet, sagte Zuckerberg: "Immer wenn wir zu Geld kamen, haben wir uns einen weiteren 85-Dollar-Server geholt."
Die eigentliche Überraschung war Mark Zuckerbergs Aussagen über seine mögliche Zukunft, wenn er mit Facebook gescheitert wäre. So sagte er, dass er höchstwahrscheinlich Angestellter eines großen Technik-Konzerns geworden wäre statt ein weiteres Start-Up zu gründen: "Ich hätte wohl einen Techniker-Job angenommen (…) und ich hatte stets viel Respekt für Microsoft." Zuckerberg meinte außerdem, dass viele seiner damaligen Harvard-Kommilitonen beim Redmonder Konzern gelandet seien.
Im Interview gab der heutige Chief Executive Officer von Facebook zu, dass der Erfolg seines Unternehmens viel mit Timing zu tun hat. Zur Zeit der Gründung seines Netzwerks kamen auch die ersten Seiten wie Wikipedia auf, bei denen das Online-Teilen (von Informationen) im Mittelpunkt stand. Zudem gab es mit Friendster bereits ein erstes soziales Netzwerk, das zwar "raketenhaft" gewachsen ist, aber in Folge auch Probleme mit seiner Größe hatte.
Mark Zuckerberg meint, dass er ohne Facebook wohl in Redmond gelandet wäre
So stellte Zuckerberg gleich am Anfang fest, dass die Anwesenden nicht alles für bare Münze nehmen sollten, was im Oscar-prämierten Streifen "The Social Network" über die Anfangstage seines Unternehmens behauptet wird. So meinte "Zuck" etwa, dass er damals Online-Anzeigen befürwortete und Facebook-Co-Gründer Eduardo Savarin stets volle Kontrolle hatte. Geld habe man auch nie verschwendet, sagte Zuckerberg: "Immer wenn wir zu Geld kamen, haben wir uns einen weiteren 85-Dollar-Server geholt."
Die eigentliche Überraschung war Mark Zuckerbergs Aussagen über seine mögliche Zukunft, wenn er mit Facebook gescheitert wäre. So sagte er, dass er höchstwahrscheinlich Angestellter eines großen Technik-Konzerns geworden wäre statt ein weiteres Start-Up zu gründen: "Ich hätte wohl einen Techniker-Job angenommen (…) und ich hatte stets viel Respekt für Microsoft." Zuckerberg meinte außerdem, dass viele seiner damaligen Harvard-Kommilitonen beim Redmonder Konzern gelandet seien.
Im Interview gab der heutige Chief Executive Officer von Facebook zu, dass der Erfolg seines Unternehmens viel mit Timing zu tun hat. Zur Zeit der Gründung seines Netzwerks kamen auch die ersten Seiten wie Wikipedia auf, bei denen das Online-Teilen (von Informationen) im Mittelpunkt stand. Zudem gab es mit Friendster bereits ein erstes soziales Netzwerk, das zwar "raketenhaft" gewachsen ist, aber in Folge auch Probleme mit seiner Größe hatte.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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