PS3-User haben wohl Alzheimer-Medizin gefunden
Nutzer der Spielekonsole Playstation 3 haben wesentlich dazu beigetragen, dass an der Stanford University in den USA ein neues Medikament gegen die Nervenkrankheit Alzheimer entwickelt werden konnte.
Allerdings geht die Zusammenarbeit zwischen Sony, seinen Kunden und der Universität nun zu Ende. Wie der japanische Elektronikkonzern ankündigte, wird man mit dem kommenden Firmware-Update 4.30 die Anwendung "Life with PlayStation" in den Ruhestand schicken. In diese war seit 2007 auch ein Client für das Distributed Computing-Projekt Folding@home eingebettet.
Im Zuge dieses Programms verteilt die Stanford University schon seit vielen Jahren Teilberechnungen für die Erforschung der Faltung von Proteinen an Unterstützer, die die Rechenleistung ihrer Computer für die Forschung zur Verfügung stellen, wenn sie das Gerät gerade nicht benötigen.
In den letzten Jahren haben sich laut Sony auch rund 15 Millionen Playstation 3-Nutzer beteiligt. Sie haben seitdem rund 100 Millionen Stunden Rechenzeit für die Forscher zur Verfügung gestellt. "Das PS3-System war ein Wendepunkt für Folding@home, da es die Tür zu neuen Methoden und Prozessor-Plattformen sowie ein Stück weit auch zur Nutzung von GPUs geöffnet hat", erklärte Vijay Pande, der Projektleiter von der Stanford University.
Nicht zuletzt hat die bereitgestellte Rechenleistung in den letzten Jahren zu einer Reihe von Erfolgen geführt. So wird gerade ein neues Paper veröffentlicht, in das eine ganze Reihe von Vorhersagen eingeflossen sind, die den Folding@home-Simulationen entnommen werden konnten.
Auf der Basis dessen kann derzeit einen neues Medikament gegen Alzheimer entwickelt werden. "Es ist noch zu früh, etwas Konkretes über die vorläufigen Ergebnisse zu sagen, aber in dem Paper geht es zu unserer Freude direkt in Richtung eines wirksamen Medikaments (nicht nur eines Medikamenten-Kandidaten", führte Pande aus. In weitergehenden Gesprächen verständigten sich Sony und die Universität nun allerdings darauf, das Projekt auf der Plattform nicht mehr weiterzuführen. Zu den Gründen machten die Partner keine weiteren Angaben.
Im Zuge dieses Programms verteilt die Stanford University schon seit vielen Jahren Teilberechnungen für die Erforschung der Faltung von Proteinen an Unterstützer, die die Rechenleistung ihrer Computer für die Forschung zur Verfügung stellen, wenn sie das Gerät gerade nicht benötigen.
In den letzten Jahren haben sich laut Sony auch rund 15 Millionen Playstation 3-Nutzer beteiligt. Sie haben seitdem rund 100 Millionen Stunden Rechenzeit für die Forscher zur Verfügung gestellt. "Das PS3-System war ein Wendepunkt für Folding@home, da es die Tür zu neuen Methoden und Prozessor-Plattformen sowie ein Stück weit auch zur Nutzung von GPUs geöffnet hat", erklärte Vijay Pande, der Projektleiter von der Stanford University.
Nicht zuletzt hat die bereitgestellte Rechenleistung in den letzten Jahren zu einer Reihe von Erfolgen geführt. So wird gerade ein neues Paper veröffentlicht, in das eine ganze Reihe von Vorhersagen eingeflossen sind, die den Folding@home-Simulationen entnommen werden konnten.
Auf der Basis dessen kann derzeit einen neues Medikament gegen Alzheimer entwickelt werden. "Es ist noch zu früh, etwas Konkretes über die vorläufigen Ergebnisse zu sagen, aber in dem Paper geht es zu unserer Freude direkt in Richtung eines wirksamen Medikaments (nicht nur eines Medikamenten-Kandidaten", führte Pande aus. In weitergehenden Gesprächen verständigten sich Sony und die Universität nun allerdings darauf, das Projekt auf der Plattform nicht mehr weiterzuführen. Zu den Gründen machten die Partner keine weiteren Angaben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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