Mit den Blackberrys geht es überraschend aufwärts
Totgesagte leben länger: Der angeschlagene Smartphone-Hersteller Research In Motion (RIM) konnte für sein letztes Geschäftsquartal überraschend gute Zahlen präsentieren. Insbesondere ist es dem Unternehmen gelungen, Märkte zu finden, in denen wieder ein Wachstum möglich ist.
In den letzten Monaten ging es mit dem einstigen Star der Smartphone-Branche stetig bergab. Ihm gelang es immer weniger, in den Industriestaaten mit Konkurrenten wie dem iPhone und der Android-Plattform mitzuhalten. Allerdings gelang es nun verstärkt, in den Schwellen- und Entwicklungsländern Fuß zu fassen.
So konnte RIM nun vermelden, im vergangenen Geschäftsquartal rund 7,4 Millionen Smartphones abgesetzt zu haben. Das sind immerhin 500.000 Geräte mehr als die Analysten im Vorfeld erwarteten. Entsprechend besser sahen so auch die Bilanzen aus.
So lag der Umsatz mit 2,87 Milliarden Dollar zwar um 31 Prozent unter dem Vorjahresergebnis, die Prognose von 2,47 Milliarden Dollar wurde aber klar überboten. Auch der Verlust fiel mit 235 Millionen Dollar nicht so hoch aus, wie vor der Veröffentlichung der Bilanzen angenommen wurde. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte RIM allerdings noch einen Gewinn von 329 Millionen Dollar zu vermelden.
Marktforscher waren in ihren letzten Analysen davon ausgegangen, dass der Stand von 78 Millionen Blackberry-Nutzern im vorhergehenden Quartal den Zenit darstellte und die Zahlen inzwischen nach unten gehen. Allerdings gelang es dem Unternehmen vor allem in Afrika und Asien neue Kundengruppen zu erschließen. Dadurch konnte die Nutzerbasis doch weiter vergrößert werden und liegt nun bei rund 80 Millionen.
"Es ist beeindruckend, wenn man in diesen Ländern ist und sieht, wie BBM (der Blackberry Messenger-Dienst, d.R.) dort durchstartet", sagte RIM-Chef Thorsten Heins, der gerade von einer Promotion-Tour durch Asien, den Mittleren Osten und Afrika zurückkehrte. Dies sollte dem Unternehmen, das es in den letzten Monaten quasi nur zu negativen Schlagzeilen brachte, wieder Hoffnung auf Besserung geben. Insbesondere die neue Blackberry 10-Plattform soll nun in den kommenden Monaten helfen, die Marktposition weiter auszubauen.
(Grafik: Statista)
So konnte RIM nun vermelden, im vergangenen Geschäftsquartal rund 7,4 Millionen Smartphones abgesetzt zu haben. Das sind immerhin 500.000 Geräte mehr als die Analysten im Vorfeld erwarteten. Entsprechend besser sahen so auch die Bilanzen aus.
So lag der Umsatz mit 2,87 Milliarden Dollar zwar um 31 Prozent unter dem Vorjahresergebnis, die Prognose von 2,47 Milliarden Dollar wurde aber klar überboten. Auch der Verlust fiel mit 235 Millionen Dollar nicht so hoch aus, wie vor der Veröffentlichung der Bilanzen angenommen wurde. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte RIM allerdings noch einen Gewinn von 329 Millionen Dollar zu vermelden.
Marktforscher waren in ihren letzten Analysen davon ausgegangen, dass der Stand von 78 Millionen Blackberry-Nutzern im vorhergehenden Quartal den Zenit darstellte und die Zahlen inzwischen nach unten gehen. Allerdings gelang es dem Unternehmen vor allem in Afrika und Asien neue Kundengruppen zu erschließen. Dadurch konnte die Nutzerbasis doch weiter vergrößert werden und liegt nun bei rund 80 Millionen.
"Es ist beeindruckend, wenn man in diesen Ländern ist und sieht, wie BBM (der Blackberry Messenger-Dienst, d.R.) dort durchstartet", sagte RIM-Chef Thorsten Heins, der gerade von einer Promotion-Tour durch Asien, den Mittleren Osten und Afrika zurückkehrte. Dies sollte dem Unternehmen, das es in den letzten Monaten quasi nur zu negativen Schlagzeilen brachte, wieder Hoffnung auf Besserung geben. Insbesondere die neue Blackberry 10-Plattform soll nun in den kommenden Monaten helfen, die Marktposition weiter auszubauen.
(Grafik: Statista)
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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