Holtzbrinck findet tatsächlich Käufer für StudiVZ
Die Verlagstochter Holtzbrinck Digital verkauft ihren erst kürzlich gegründeten Ableger Poolworks an die Investmentgesellschaft Vert Capital. Damit bekommen die seit längerem im Abstieg befindlichen Social Networks StudiVZ, MeinVZ und SchuelerVZ einen neuen Besitzer. Zum finanziellen Rahmen des Transfers wurden keine Angaben gemacht.
Wie die Geschäftspartner mitteilten, erhält Vert Capital sämtliche Anteile an Poolworks. Holtzbrinck Digital behalte allerdings die Option, das Portal SchuelerVZ weiterhin für sich zu nutzen. "Durch entsprechende Vereinbarungen konnten wir sicherstellen, dass wir der Zielgruppe von SchuelerVZ auch weiterhin alternative und relevante Angebote machen können. Dies ist, insbesondere mit Bezug auf Bildungsthemen, von strategischem Interesse für Holtzbrinck Digital", so Markus Schunk, Geschäftsführer von Holtzbrinck Digital.
Der neue Eigner kündigte an, die Plattformen weiter betreiben und plant den Funktionsumfang für die Nutzer zu erweitern. "Die Jugendlichkeit der VZ-Netzwerke in Kombination mit einer nach wie vor breiten Nutzerbasis und einer etablierten Marktposition in Deutschland, sind ausschlaggebend für die heutige Akquisition, die ausgezeichnet zu unseren Investitionsschwerpunkten passt", erklärte Jason Thonis, Unternehmenssprecher von Vert Capital.
Die Ansprüche an die Größe der Nutzerzahlen scheinen hier allerdings recht gering zu sein. Immerhin sind diese allein in den letzten beiden Jahren dramatisch eingebrochen, da die User in Scharen zum Weltmarktführer Facebook abgewandert sind. Aktuell verzeichnen die VZ-Netzwerke wohlwollend geschätzt noch knapp ein Zehntel der Besucher von vor zwei Jahren.
Holtzbrinck Digital hatte sich auf das absehbare Ende der Social Networks vorbereitet, indem die Technikabteilung in eine eigene Gesellschaft ausgegründet wurde. Notfalls wollte man sich wenigstens die Programmierer sichern. Die Firma Devbliss verbleibt bei dem Unternehmen.
(Grafik: Statista)
Der neue Eigner kündigte an, die Plattformen weiter betreiben und plant den Funktionsumfang für die Nutzer zu erweitern. "Die Jugendlichkeit der VZ-Netzwerke in Kombination mit einer nach wie vor breiten Nutzerbasis und einer etablierten Marktposition in Deutschland, sind ausschlaggebend für die heutige Akquisition, die ausgezeichnet zu unseren Investitionsschwerpunkten passt", erklärte Jason Thonis, Unternehmenssprecher von Vert Capital.
Die Ansprüche an die Größe der Nutzerzahlen scheinen hier allerdings recht gering zu sein. Immerhin sind diese allein in den letzten beiden Jahren dramatisch eingebrochen, da die User in Scharen zum Weltmarktführer Facebook abgewandert sind. Aktuell verzeichnen die VZ-Netzwerke wohlwollend geschätzt noch knapp ein Zehntel der Besucher von vor zwei Jahren.
Holtzbrinck Digital hatte sich auf das absehbare Ende der Social Networks vorbereitet, indem die Technikabteilung in eine eigene Gesellschaft ausgegründet wurde. Notfalls wollte man sich wenigstens die Programmierer sichern. Die Firma Devbliss verbleibt bei dem Unternehmen.
(Grafik: Statista)
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