Käufer der VZ-Netzwerke spielt wohl Verstecken
Als der Holtzbrinck-Verlag in der vergangenen Woche bekannt gab, die Überreste seiner einst erfolgreichen sozialen Netzwerke SchülerVZ, StudiVZ und MeinVZ zu verkaufen, überraschte an der Meldung im Grunde nur noch der Name des bis dahin völlig unbekannten Käufers.
Über die US-Investmentfirma Vert Capital ließ sich bis dahin faktisch kaum etwas herausfinden. Dabei soll hinter dem Geschäft eine in der Netzwelt durchaus bekannte Figur stehen: Adam Levin, der Chef und Geldgeber des globalen sozialen Netzwerks Bebo. Das berichtet das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' in seiner heutigen Ausgabe.
Offenbar hat Levin aber kein Interesse, mit dem Kauf in Verbindung gebracht zu werden. Eine PR-Agentur aus den USA dementierte, dass Bebo hinter dem Deal stecke. Tatsächlich soll Levin aber selbst die Kaufverhandlungen in Deutschland geführt haben. In den Gesprächen sei es auch um eine Zusammenführung der beiden strauchelnden Plattformen Bebo und VZ-Netze gegangen, heißt es.
Bebo war 2008 von AOL für 850 Millionen Dollar gekauft worden - 2010 erwarb dann Levins Investmentfirma Criterion die Reste für geschätzte zehn Millionen Dollar. Das Netzwerk erlebte einen ähnlichen Absturz wie die lange in Deutschland führenden VZ-Netzwerke: Binnen drei Jahren verlor die Seite 98 Prozent ihrer täglichen Besucher.
Holtzbrinck hatte schon vor eineinhalb Jahren mit Levin verhandelt, damals war man sich aber nicht einig geworden. Levin bestätigt nun auf Anfrage, den Deal mit ausgehandelt zu haben. Allerdings will er nur als möglicher zusätzlicher Geldgeber dabei gewesen sein. An Vert Capital sei er bisher nicht beteiligt.
Aus den Verhandlungskreisen heißt es indes, Levin sei als führender Kopf der Investmentfirma aufgetreten. Tatsächlich ist er unter einer Vert-Capital-Adresse per E-Mail erreichbar, die Firmenadresse in Beverly Hills ist dieselbe wie die der Bebo-Zentrale. Grund für das Versteckspiel könnte ein Patentstreit in den USA sein. Die Firma Walker Digital, die aus Internetpatenten Geld schlägt und Branchengrößen wie Amazon verklagt, hat auch den Bebo-Investor wegen Patentverletzung vor Gericht gebracht. Ein Zukauf könnte den Rechtsstreit anheizen.
Offenbar hat Levin aber kein Interesse, mit dem Kauf in Verbindung gebracht zu werden. Eine PR-Agentur aus den USA dementierte, dass Bebo hinter dem Deal stecke. Tatsächlich soll Levin aber selbst die Kaufverhandlungen in Deutschland geführt haben. In den Gesprächen sei es auch um eine Zusammenführung der beiden strauchelnden Plattformen Bebo und VZ-Netze gegangen, heißt es.
Bebo war 2008 von AOL für 850 Millionen Dollar gekauft worden - 2010 erwarb dann Levins Investmentfirma Criterion die Reste für geschätzte zehn Millionen Dollar. Das Netzwerk erlebte einen ähnlichen Absturz wie die lange in Deutschland führenden VZ-Netzwerke: Binnen drei Jahren verlor die Seite 98 Prozent ihrer täglichen Besucher.
Holtzbrinck hatte schon vor eineinhalb Jahren mit Levin verhandelt, damals war man sich aber nicht einig geworden. Levin bestätigt nun auf Anfrage, den Deal mit ausgehandelt zu haben. Allerdings will er nur als möglicher zusätzlicher Geldgeber dabei gewesen sein. An Vert Capital sei er bisher nicht beteiligt.
Aus den Verhandlungskreisen heißt es indes, Levin sei als führender Kopf der Investmentfirma aufgetreten. Tatsächlich ist er unter einer Vert-Capital-Adresse per E-Mail erreichbar, die Firmenadresse in Beverly Hills ist dieselbe wie die der Bebo-Zentrale. Grund für das Versteckspiel könnte ein Patentstreit in den USA sein. Die Firma Walker Digital, die aus Internetpatenten Geld schlägt und Branchengrößen wie Amazon verklagt, hat auch den Bebo-Investor wegen Patentverletzung vor Gericht gebracht. Ein Zukauf könnte den Rechtsstreit anheizen.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Command & Conquer Generals dank Claude für iPhone und Mac portiert
- Sommer-Kracher: 14 Deals bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Spielehistoriker: Piraterie ist die beste Möglichkeit, Games zu bewahren
- Herkunft der in Australien an den Strand gespülten "Space Balls" geklärt
- Metal-Gear-Vater Hideo Kojima kritisiert Sonys Disc-Ende scharf
- Genialer O2-Tarif für 10€: 25 GB, Deezer gratis und monatlich kündbar
- Nothing Ear 3(a): Leak zeigt offizielle Bilder der neuen In-Ear-Kopfhörer
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen