Schwacher PC-Markt setzt Dell stärker unter Druck
Der Computer-Hersteller Dell leidet weiter unter einem sehr schwachen Absatz von PCs und kündigte für das laufende dritte Quartal sehr schwache Ergebnisse an. Die bisher getätigten Prognosen, die ohnehin schon nicht sonderlich optimistisch waren, mussten noch einmal nach unten korrigiert werden.
Konzernchef Michael Dell versucht seit einiger Zeit mit einer neuen Strategie auf die Schwäche des PC-Marktes zu reagieren. Übernahmen in den Bereichen Software, Storage und Netzwerktechnologien sollen neue Einnahmequellen eröffnen. Allerdings genügen die Aktivitäten in diesen Bereichen noch nicht, die Flaute beim Computer-Verkauf, der die Hälfte von Dells Umsatz ausmacht, zu kompensieren.
Branchenbeobachter gehen davon aus, dass es mehrere Jahre dauern wird, bis Dell auf diese Weise wirklich eine Trendwende durchsetzen kann. Bis dahin muss das Unternehmen darauf hoffen, dass das wichtige Geschäft mit Firmenkunden wieder in die Gänge kommt. Dieses ist wegen der andauernden Krise äußerst schwach.
Eine kurzfristige Alternative könnte im Privatkundenbereich liegen. Dieser trägt allerdings derzeit nur zu 18 Prozent zum Umsatz des Unternehmens bei. Außerdem ist das Segment wegen des großen Interesses an Tablet-Systemen und der sinkenden Kaufkraft auch nicht besonders gut aufgestellt. Für Dell bleibt zumindest zu hoffen, dass die Veröffentlichung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 im Herbst hier wieder zu steigenden Absatzzahlen führt.
So wird der Umsatz im laufenden dritten Quartal voraussichtlich 2 bis 5 Prozent unter dem Wert des letzten Jahresviertels liegen, erklärte das Unternehmen. Konkret bedeutet dies 1,8 Millionen bis 14,2 Millionen Dollar. Die Analysten hatten hingegen vor einigen Wochen eine Zielsetzung von 14,9 Millionen Dollar ausgegeben. Trotz der guten Kontrolle über die Ausgaben, die Dell inzwischen etabliert hat, muss daher von einem weiteren Rückgang der Gewinne ausgegangen werden.
Branchenbeobachter gehen davon aus, dass es mehrere Jahre dauern wird, bis Dell auf diese Weise wirklich eine Trendwende durchsetzen kann. Bis dahin muss das Unternehmen darauf hoffen, dass das wichtige Geschäft mit Firmenkunden wieder in die Gänge kommt. Dieses ist wegen der andauernden Krise äußerst schwach.
Eine kurzfristige Alternative könnte im Privatkundenbereich liegen. Dieser trägt allerdings derzeit nur zu 18 Prozent zum Umsatz des Unternehmens bei. Außerdem ist das Segment wegen des großen Interesses an Tablet-Systemen und der sinkenden Kaufkraft auch nicht besonders gut aufgestellt. Für Dell bleibt zumindest zu hoffen, dass die Veröffentlichung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 im Herbst hier wieder zu steigenden Absatzzahlen führt.
So wird der Umsatz im laufenden dritten Quartal voraussichtlich 2 bis 5 Prozent unter dem Wert des letzten Jahresviertels liegen, erklärte das Unternehmen. Konkret bedeutet dies 1,8 Millionen bis 14,2 Millionen Dollar. Die Analysten hatten hingegen vor einigen Wochen eine Zielsetzung von 14,9 Millionen Dollar ausgegeben. Trotz der guten Kontrolle über die Ausgaben, die Dell inzwischen etabliert hat, muss daher von einem weiteren Rückgang der Gewinne ausgegangen werden.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen