Assange: Ja zu Schweden-Auslieferung, wenn...
Julian Assange, dem am vergangenen Donnerstag offiziell Asyl von Ecuador gewährt wurde, hat ausrichten lassen, dass er zu einer Auslieferung nach Schweden bereit wäre, im Gegenzug aber Garantien fordert, dass er nicht in die USA überstellt wird.
Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange ist vergangene Woche vom Staat Ecuador offiziell als politischer Flüchtling eingestuft worden. Das diplomatische Tauziehen um den Australier geht jedoch weiter, wie die britische Tageszeitung 'The Suday Times' berichtet.
Assange ließ über seinen Wikileaks-Kollegen Kristinn Hrafnsson ausrichten, dass er bereit wäre, sich der Untersuchung der schwedischen Ermittler vor Ort zu stellen. Allerdings verlangt er dafür von den Behörden Schwedens sowie Großbritanniens Garantien, die ihm zusichern, dass er nicht an die USA ausgeliefert wird.
Laut Hrafnsson stelle dies die Basis für jegliche Verhandlungen dar, Schweden müsse zusichern, dass Assange unter keinen Umständen an US-Behörden übergeben wird. Assange fürchtet, dass ihn in den Vereinigten Staaten kein faires Verfahren erwartet.
In wenigen Minuten (Stand: 13.20 Uhr) wird sich Julian Assange in London an die Öffentlichkeit richten, er wird vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft ein Statement abgeben. Update folgt.
Update 15.55 Uhr: Julian Assange hat seinen Auftritt nun hinter sich gebracht, berichtet unter anderem der 'Guardian'. In einem recht kurzem Auftritt bedankte er sich bei seinen Unterstützern und den ecuadorianischen Behörden und forderte ein Ende der "Hexenjagd" auf Whistleblower-Seiten wie Wikileaks sowie die Freilassung von Informant Bradley Manning. Auch der jüngste Schuldspruch der russischen Punkband Pussy Riot zeige, so Assange, dass man gegen Unterdrückung kämpfen müsse.
Siehe auch: Ecuador gewährt Julian Assange offiziell Asyl
Assange ließ über seinen Wikileaks-Kollegen Kristinn Hrafnsson ausrichten, dass er bereit wäre, sich der Untersuchung der schwedischen Ermittler vor Ort zu stellen. Allerdings verlangt er dafür von den Behörden Schwedens sowie Großbritanniens Garantien, die ihm zusichern, dass er nicht an die USA ausgeliefert wird.
Laut Hrafnsson stelle dies die Basis für jegliche Verhandlungen dar, Schweden müsse zusichern, dass Assange unter keinen Umständen an US-Behörden übergeben wird. Assange fürchtet, dass ihn in den Vereinigten Staaten kein faires Verfahren erwartet.
In wenigen Minuten (Stand: 13.20 Uhr) wird sich Julian Assange in London an die Öffentlichkeit richten, er wird vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft ein Statement abgeben. Update folgt.
Update 15.55 Uhr: Julian Assange hat seinen Auftritt nun hinter sich gebracht, berichtet unter anderem der 'Guardian'. In einem recht kurzem Auftritt bedankte er sich bei seinen Unterstützern und den ecuadorianischen Behörden und forderte ein Ende der "Hexenjagd" auf Whistleblower-Seiten wie Wikileaks sowie die Freilassung von Informant Bradley Manning. Auch der jüngste Schuldspruch der russischen Punkband Pussy Riot zeige, so Assange, dass man gegen Unterdrückung kämpfen müsse.
Siehe auch: Ecuador gewährt Julian Assange offiziell Asyl
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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