OnLive: Game-Streaming-Dienst steht vor dem Aus
Noch vor kurzem wurde Spiele-Streaming als Zukunft des Gamings angepriesen, nun platzt der Traum, zumindest für einen von zwei Anbietern. OnLive musste seine Insolvenz bekannt geben, soll aber von einem "neu formierten" Unternehmen übernommen worden sein.
Wie das Technik-Blog 'The Verge' berichtet, steht es derzeit alles andere als gut um den Gaming-Streaming-Dienst OnLive: Bereits gestern gab es erste Gerüchte über Entlassungen - der bekannte Entwickler Brian Fargo verbreitete über Twitter die Nachricht, wonach ihm ein OnLive-Mitarbeiter informiert habe, dass es einen weitreichenden Stellenabbau geben soll.
Nachdem das Unternehmen derartige Meldungen zunächst dementierte, bestätigte man in einem E-Mail-Statement, dass OnLive tatsächlich schwer angeschlagen ist: Allerdings schreibt man in der Mitteilung, dass OnLive von einem nicht näher beschriebenen und neu gegründeten Nachfolgeunternehmen übernommen worden sei.
Den Stellenabbau bestätigte man (indirekt) und schreibt, dass ein "großer Prozentsatz der Mitarbeiter" im neu gegründeten Unternehmen wieder angestellt werde. Alle Produkte und Dienste sollen wie bisher weitergeführt werden, heißt es im offiziellen Statement weiter.
Zuvor hatten Reporter unzählige Mitarbeiter beobachtet, wie sie die Firmenzentrale im kalifornischen Palo Alto verließen, teilweise mit Kartons mit ihren persönlichen Sachen in der Hand. Wer hinter dem mysteriösen Nachfolge-Unternehmen steht, darüber wird derzeit gerätselt.
Dass OnLive mit heftigen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, war in der Branche jedoch ein offenes Geheimnis. Zuletzt soll es außerdem Verhandlungen mit Sony bezüglich einer Übernahme gegeben haben. Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern entschied sich schlussendlich aber für den OnLive-Konkurrenten Gaikai und kaufte das Unternehmen vor kurzem für 380 Millionen US-Dollar.
Siehe auch: Sony kauft Gaming-Streaming-Technologie Gaikai
Nachdem das Unternehmen derartige Meldungen zunächst dementierte, bestätigte man in einem E-Mail-Statement, dass OnLive tatsächlich schwer angeschlagen ist: Allerdings schreibt man in der Mitteilung, dass OnLive von einem nicht näher beschriebenen und neu gegründeten Nachfolgeunternehmen übernommen worden sei.
Den Stellenabbau bestätigte man (indirekt) und schreibt, dass ein "großer Prozentsatz der Mitarbeiter" im neu gegründeten Unternehmen wieder angestellt werde. Alle Produkte und Dienste sollen wie bisher weitergeführt werden, heißt es im offiziellen Statement weiter.
Zuvor hatten Reporter unzählige Mitarbeiter beobachtet, wie sie die Firmenzentrale im kalifornischen Palo Alto verließen, teilweise mit Kartons mit ihren persönlichen Sachen in der Hand. Wer hinter dem mysteriösen Nachfolge-Unternehmen steht, darüber wird derzeit gerätselt.
Dass OnLive mit heftigen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, war in der Branche jedoch ein offenes Geheimnis. Zuletzt soll es außerdem Verhandlungen mit Sony bezüglich einer Übernahme gegeben haben. Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern entschied sich schlussendlich aber für den OnLive-Konkurrenten Gaikai und kaufte das Unternehmen vor kurzem für 380 Millionen US-Dollar.
Siehe auch: Sony kauft Gaming-Streaming-Technologie Gaikai
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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