LTE: Reale Bandbreiten schwanken regional stark
Der neue Mobilfunkstandard LTE ist im Praxiseinsatz schnell, birgt aber noch erhebliches Potenzial. Für Endkunden sind die theoretisch möglichen 100 Megabit pro Sekunde meist jedoch noch realitätsfern. Insbesondere, wenn LTE als DSL-Ersatzlösung im ländlichen Raum eingesetzt wird.
LTE kann dort durchaus mit schnellen DSL-Zugängen mithalten, wie Ergebnisse einer Studie des Portals 'LTE-Anbieter.info' aufzeigen. Allerdings gibt es die volle Geschwindigkeit nur in den teuersten Tarifen und je nach Standort sind hohe Schwankungen in der real erreichten Bandbreite zu beobachten.
Vodafone-Kunden sind im Schnitt mit 1.300 bis 8.030 Kilobit pro Sekunde am schnellsten unterwegs und im Mittel werden ordentliche 4.100 Kilobit pro Sekunde erreicht, hieß es. Die Obergrenze für den durchschnittlichen Benutzer liegt bei 18.120 Kilobit pro Sekunde.
Bei der Analyse der Messwerte aus 2.300 Postleitzahlbereichen zeigten sich teils erhebliche, regionale Unterschiede. Wer den schnellsten Tarif bucht und über einen wenig ausgelasteten Sendemasten surft, freut sich bei Vodafone über exzellente Leistungswerte, so das Testergebnis. Für einzelne Gebiete liegen zahlreiche Messungen vor, bei denen die vollen versprochenen 50.000 Kilobit pro Sekunde erreicht oder sogar gar leicht übertroffen wurden.
Beim Upload lagen die meisten Werte in einer Spanne von 440 bis 1.950 Kilobit pro Sekunde und damit moderat hinter der Konkurrenz. Die gemittelten Pingzeiten liegen bei 70 Millisekunden und sind damit rund 15 Prozent schlechter als bei der Deutschen Telekom.
Das Netz der Telekom besticht hingegen mit einer stabileren Datenrate und niedrigen Ping-Zeigen. So liegt die durchschnittliche Downloadrate mit 6.320 Kilobit pro Sekunde um gut 2.000 Kilobit pro Sekunde über der von Vodafone. Starke Abweichungen sind kaum zu verzeichnen. Die meisten Kunden sind mit dem Tarif "Call&Surf via Funk" in einer Bandbreite von 2.620 bis 8.870 Kilobit pro Sekunde online.
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Upload. Telekomkunden sind mit 413 bis 1.310 Kilobit pro Sekunde gut bedient, wobei der Mittelwert nur knapp unter letzterem liegt. Die Telekom kann zudem auch mit den besten Pingzeiten im Test glänzen. Lediglich 61 Millisekunden wurden im Schnitt ermittelt.
Verschwindend gering ist offensichtlich nach wie vor die Anzahl an LTE-Kunden bei O2. Gerade 0,5 Prozent aller Messungen in 15 Postleitzahlbereichen entfielen auf den Anbieter. Damit konnten für dessen Netzzustand noch keine realistischen Vergleichswerte ermittelt werden.
Vodafone-Kunden sind im Schnitt mit 1.300 bis 8.030 Kilobit pro Sekunde am schnellsten unterwegs und im Mittel werden ordentliche 4.100 Kilobit pro Sekunde erreicht, hieß es. Die Obergrenze für den durchschnittlichen Benutzer liegt bei 18.120 Kilobit pro Sekunde.
Bei der Analyse der Messwerte aus 2.300 Postleitzahlbereichen zeigten sich teils erhebliche, regionale Unterschiede. Wer den schnellsten Tarif bucht und über einen wenig ausgelasteten Sendemasten surft, freut sich bei Vodafone über exzellente Leistungswerte, so das Testergebnis. Für einzelne Gebiete liegen zahlreiche Messungen vor, bei denen die vollen versprochenen 50.000 Kilobit pro Sekunde erreicht oder sogar gar leicht übertroffen wurden.
Beim Upload lagen die meisten Werte in einer Spanne von 440 bis 1.950 Kilobit pro Sekunde und damit moderat hinter der Konkurrenz. Die gemittelten Pingzeiten liegen bei 70 Millisekunden und sind damit rund 15 Prozent schlechter als bei der Deutschen Telekom.
Das Netz der Telekom besticht hingegen mit einer stabileren Datenrate und niedrigen Ping-Zeigen. So liegt die durchschnittliche Downloadrate mit 6.320 Kilobit pro Sekunde um gut 2.000 Kilobit pro Sekunde über der von Vodafone. Starke Abweichungen sind kaum zu verzeichnen. Die meisten Kunden sind mit dem Tarif "Call&Surf via Funk" in einer Bandbreite von 2.620 bis 8.870 Kilobit pro Sekunde online.
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Upload. Telekomkunden sind mit 413 bis 1.310 Kilobit pro Sekunde gut bedient, wobei der Mittelwert nur knapp unter letzterem liegt. Die Telekom kann zudem auch mit den besten Pingzeiten im Test glänzen. Lediglich 61 Millisekunden wurden im Schnitt ermittelt.
Verschwindend gering ist offensichtlich nach wie vor die Anzahl an LTE-Kunden bei O2. Gerade 0,5 Prozent aller Messungen in 15 Postleitzahlbereichen entfielen auf den Anbieter. Damit konnten für dessen Netzzustand noch keine realistischen Vergleichswerte ermittelt werden.
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Christian Kahle
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