Yahoogle: Neue Chefin will Yahoo 'cooler' machen
Die ehemalige Google-Topmanagerin Marissa Mayer, neue Chefin von Yahoo, hat die ersten Maßnahmen vorgestellt, wie sie das Unternehmen zu alter bzw. neuer Stärke führen will: Kostenloses Essen, neue Büros und unternehmensweite Besprechungen.
Laut einem Bericht von 'AllThingsD' hat Marissa Mayer, die seit rund zwei Wochen Chief Executive Officer (CEO) von Yahoo ist, weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsklimas im Unternehmen vorgestellt bzw. eingeführt. Oder, wie Autorin Kara Swisher zusammenfasst: "Es wird wie Google sein, woher sie (Anm.: Marissa Mayer) ja herkommt."
Bei einem Unternehmens-weiten Treffen am Freitag vergangener Woche, das ab sofort ebenfalls regelmäßig zu diesem Zeitpunkt stattfinden wird, kündigte Mayer "zum Schock mancher Erbsenzähler" (AllThingsD) an, dass es in der Yahoo-Cafeteria künftig kostenloses Essen geben wird.
Yahoo-Chefin Marissa Mayer will, dass ihre Mitarbeiter wieder gerne ins Büro gehen
Auch die Arbeitsplätze bzw. deren Anordnung sowie die Bürogebäude sollen grundlegend umgestaltet werden, dadurch will Marissa Mayer erreichen, dass die Arbeit künftig gemeinschaftlicher abläuft und sich die Büroatmosphäre "cooler" anfühlt.
So unbedeutend dies auch klingen mag, laut Kara Swisher zeigt es den neuen Wind, der bei Yahoo weht. Dieser Fokus auf "kulturelle Sachverhalte" sei ein interessanter Schachzug von Mayer, schreibt die AllThingsD-Autorin. Es sei von Anfang an ein entscheidender Google-Erfolgsfaktor gewesen, eine "sonnige" Arbeitsumgebung zu schaffen, dazu zählten eben auch Faktoren wie Versorgung und Essen, eben das, was man als "Verhätscheln von Mitarbeitern" bezeichnen kann.
Überraschend - vor allem für die Yahoo-Angestellten - ist diese Kuschelstrategie auch deshalb, weil die Arbeit bei Yahoo in den letzten paar Jahren offenbar kein Vergnügen war: Entlassungen, ständige Wechsel des Managements und schlechte Zahlen haben nicht gerade für ein Umfeld gesorgt, in dem man gerne ins Büro geht. Und die Maßnahmen kommen offenbar auch bestens an: "Es mag zwar nur eine Kleinigkeit sein, aber die Leute sind begeistert", so ein Yahoo-Mitarbeiter gegenüber AllThingsD.
Was das eigentliche Geschäft betrifft, so will sich Mayer nicht nur auf die Verbesserung bestehender Yahoo-Dienste (E-Mail, Flickr, Suche, Ad-Serving) konzentrieren, sondern vor allem Produkt-Innovationen vorantreiben. Als Signal dafür soll in den nächsten Tagen möglicherweise eine spektakuläre Übernahme und/oder eine Produkt-Neuvorstellung angekündigt werden.
Bei einem Unternehmens-weiten Treffen am Freitag vergangener Woche, das ab sofort ebenfalls regelmäßig zu diesem Zeitpunkt stattfinden wird, kündigte Mayer "zum Schock mancher Erbsenzähler" (AllThingsD) an, dass es in der Yahoo-Cafeteria künftig kostenloses Essen geben wird.
Yahoo-Chefin Marissa Mayer will, dass ihre Mitarbeiter wieder gerne ins Büro gehen
Auch die Arbeitsplätze bzw. deren Anordnung sowie die Bürogebäude sollen grundlegend umgestaltet werden, dadurch will Marissa Mayer erreichen, dass die Arbeit künftig gemeinschaftlicher abläuft und sich die Büroatmosphäre "cooler" anfühlt.
So unbedeutend dies auch klingen mag, laut Kara Swisher zeigt es den neuen Wind, der bei Yahoo weht. Dieser Fokus auf "kulturelle Sachverhalte" sei ein interessanter Schachzug von Mayer, schreibt die AllThingsD-Autorin. Es sei von Anfang an ein entscheidender Google-Erfolgsfaktor gewesen, eine "sonnige" Arbeitsumgebung zu schaffen, dazu zählten eben auch Faktoren wie Versorgung und Essen, eben das, was man als "Verhätscheln von Mitarbeitern" bezeichnen kann.
Überraschend - vor allem für die Yahoo-Angestellten - ist diese Kuschelstrategie auch deshalb, weil die Arbeit bei Yahoo in den letzten paar Jahren offenbar kein Vergnügen war: Entlassungen, ständige Wechsel des Managements und schlechte Zahlen haben nicht gerade für ein Umfeld gesorgt, in dem man gerne ins Büro geht. Und die Maßnahmen kommen offenbar auch bestens an: "Es mag zwar nur eine Kleinigkeit sein, aber die Leute sind begeistert", so ein Yahoo-Mitarbeiter gegenüber AllThingsD.
Was das eigentliche Geschäft betrifft, so will sich Mayer nicht nur auf die Verbesserung bestehender Yahoo-Dienste (E-Mail, Flickr, Suche, Ad-Serving) konzentrieren, sondern vor allem Produkt-Innovationen vorantreiben. Als Signal dafür soll in den nächsten Tagen möglicherweise eine spektakuläre Übernahme und/oder eine Produkt-Neuvorstellung angekündigt werden.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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