ARM ebnet den Weg für Umstieg auf 20 Nanometer
Der britische Chipdesigner ARM ebnet zusehends den Weg für eine Umstellung der Prozessor-Architekturen in mobilen Endgeräten auf Strukturweiten von 20 Nanometern. Heute verkündete das Unternehmen ein entsprechendes Kooperationsabkommen mit dem Auftragshersteller Globalfoundries.
Kürzlich wurde auch schon mit TSMC eine Zusammenarbeit vereinbart. Damit machen sich zwei der größten Chip-Produzenten weltweit bereit, eine Nachfrage nach 20-Nanometer-Prozessoren mit ihren Fertigungsanlagen bedienen zu können. Für ARM bedeutet dies auch eine Kampfansage an den Konkurrenten Intel, der zunehmend Einfluss auf den Mobil-Markt nehmen will.
Dieser hatte unlängst seine neue Ivy Bridge-Plattform auf den Markt gebracht, deren Chips mit 22 Nanometern Strukturweite produziert werden. Zwar sind diese Prozessoren für Computer gedacht, aber die Prozesstechnologien lassen sich durchaus auch auf die Chips für den Mobilbereich übertragen.
Die Produzenten von ARM-basierten Prozessoren saßen hingegen noch auf 32 Nanometern (Exynos) beziehungsweise 28 Nanometern (Snapdragon S4) fest. Durch die Abkommen mit TSMC und Globalfoundries werden Chipdesigner jetzt aber bald zu den Auftragsherstellern gehen können, um sich ihre Blaupausen auch auf 20-Nanometer-Basis in Silizium gießen zu lassen.
Der Umstieg auf die kleinere Bauform ist bei ARM aber auch mit der Einführung der FinFET-Technologie verbunden, bei der dreidimensionale Transistoren zur Chip-Architektur gehören. Zusammengenommen sollen die beiden Schritte dazu führen, dass bald noch deutlich leistungsfähigere und energieeffizientere Chips für Smartphones und Tablets zur Verfügung stehen.
Die mit der Verkleinerung der Architektur einhergehende Schrumpfung der Chips selbst soll außerdem zu einem höheren Ausstoß pro Wafer führen, was letztlich die Fertigungskosten für den einzelnen Chip senkt. Globalfoundries kommt hier gegenüber den bisher eingesetzten 28-Nanometer-Prozessen zu einer Steigerung der Produktivität um 40 Prozent.
Dieser hatte unlängst seine neue Ivy Bridge-Plattform auf den Markt gebracht, deren Chips mit 22 Nanometern Strukturweite produziert werden. Zwar sind diese Prozessoren für Computer gedacht, aber die Prozesstechnologien lassen sich durchaus auch auf die Chips für den Mobilbereich übertragen.
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Der Umstieg auf die kleinere Bauform ist bei ARM aber auch mit der Einführung der FinFET-Technologie verbunden, bei der dreidimensionale Transistoren zur Chip-Architektur gehören. Zusammengenommen sollen die beiden Schritte dazu führen, dass bald noch deutlich leistungsfähigere und energieeffizientere Chips für Smartphones und Tablets zur Verfügung stehen.
Die mit der Verkleinerung der Architektur einhergehende Schrumpfung der Chips selbst soll außerdem zu einem höheren Ausstoß pro Wafer führen, was letztlich die Fertigungskosten für den einzelnen Chip senkt. Globalfoundries kommt hier gegenüber den bisher eingesetzten 28-Nanometer-Prozessen zu einer Steigerung der Produktivität um 40 Prozent.
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Christian Kahle
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