Android-Patente: Tablet-Hersteller zahlen an MS
Microsoft hat den Abschluss von zwei weiteren Patentabkommen rund um Googles mobiles Betriebssystem Android bekanntgegeben. Diesmal hat man sich mit zwei kleineren Tablet-Herstellern auf Lizenzzahlungen verständig.
Wie Microsofts stellvertretender Chefanwalt Horacio Gutierrez in eine Presseaussendung erklärte, erhält der Softwarekonzern ab sofort Gebühren von den Firmen Aluratek und Coby Electronics, weil diese Android auf ihren Tablets einsetzen. Durch die neuen Patentabkommen können sich die beiden Anbieter vor möglichen Ansprüchen von Microsoft schützen.
Microsoft behauptet seit Jahren, dass Android bestimmte Patente auf verschiedenste Technologien verletzt. Statt die Hersteller von entsprechenden Geräten jedoch vor Gericht zu zerren, schließen die Redmonder lieber einträgliche Patentabkommen ab, die ihnen über lange Zeit Einnahmen generieren. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Microsoft mit den Android-Patentgebühren inzwischen mehr Geld einnimmt als mit dem Vertrieb von Lizenzen für Windows Phone.
Aluratek und Coby bieten jeweils günstige Tablets mit Google Android an. Während die Geräte von Aluratek mit 150 bis 220 Dollar im mittleren Preissegment angesiedelt sind, vertreibt Coby seine Tablets bereits zu Preisen ab nur 80 Dollar. Coby ist auch in Deutschland aktiv und bietet hierzulande Tablets zu Preisen ab 99 Euro an.
Die mit Microsoft geschlossenen Patentabkommen decken neben Tablets auch Smartphones, E-Reader und andere Geräte ab, die mit Googles mobilen Betriebssystemen Android oder Chrome OS laufen. Zu der Höhe der für jedes Produkt anfallenden Gebühren machten die Vertragspartner wie üblich keine Angaben.
Inzwischen erhält Microsoft für mehr als 70 Prozent aller in den USA vertriebenen Android-Smartphones Lizenzgebühren, weil das Unternehmen mit fast allen Herstellern Patentabkommen geschlossen hat. Im Grunde sind Google selbst und der inzwischen von dem Internetkonzern übernommene Hersteller Motorola beinahe die einzigen verbleibenden Anbieter von Android-Geräten, die kein Geld an Microsoft abführen.
Microsoft behauptet seit Jahren, dass Android bestimmte Patente auf verschiedenste Technologien verletzt. Statt die Hersteller von entsprechenden Geräten jedoch vor Gericht zu zerren, schließen die Redmonder lieber einträgliche Patentabkommen ab, die ihnen über lange Zeit Einnahmen generieren. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Microsoft mit den Android-Patentgebühren inzwischen mehr Geld einnimmt als mit dem Vertrieb von Lizenzen für Windows Phone.
Aluratek und Coby bieten jeweils günstige Tablets mit Google Android an. Während die Geräte von Aluratek mit 150 bis 220 Dollar im mittleren Preissegment angesiedelt sind, vertreibt Coby seine Tablets bereits zu Preisen ab nur 80 Dollar. Coby ist auch in Deutschland aktiv und bietet hierzulande Tablets zu Preisen ab 99 Euro an.
Die mit Microsoft geschlossenen Patentabkommen decken neben Tablets auch Smartphones, E-Reader und andere Geräte ab, die mit Googles mobilen Betriebssystemen Android oder Chrome OS laufen. Zu der Höhe der für jedes Produkt anfallenden Gebühren machten die Vertragspartner wie üblich keine Angaben.
Inzwischen erhält Microsoft für mehr als 70 Prozent aller in den USA vertriebenen Android-Smartphones Lizenzgebühren, weil das Unternehmen mit fast allen Herstellern Patentabkommen geschlossen hat. Im Grunde sind Google selbst und der inzwischen von dem Internetkonzern übernommene Hersteller Motorola beinahe die einzigen verbleibenden Anbieter von Android-Geräten, die kein Geld an Microsoft abführen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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