Find and Call: Erstmals Malware im Apple App Store
Seit dem Startschuss des Apple App Stores vor gut fünf Jahren waren die Nutzer dieses Angebots vor Anwendungen, welche in die Kategorie Malware eingestuft werden, verschont. Die App "Find and Call" ändert daran etwas.
Der in Russland ansässige Telekommunikationsdienstleister MegaFon machte die Sicherheitsexperten aus dem Hause 'Kaspersky' auf diese schädliche App aufmerksam. Den Einschätzungen von Kaspersky zufolge wurde die App "Find and Call" dazu entwickelt, Adressen aus dem Telefonbuch der Nutzer zu entwenden und Spam-Nachrichten an die Kontakte zu versenden.
Find and Call im App Store
Nach dem Start der App werden die Nutzer dazu aufgefordert, sich mit ihrer E-Mail-Adresse und der zugehörigen Telefonnummer zu registrieren. Anschließend fragt die Anwendung, ob das Telefonbuch nach Freunden durchsucht werden darf. Sofern die Anwender dieser Frage zustimmen, werden die Kontakte im ersten Schritt an einen fremden Server übertragen.
Die im jeweiligen Smartphone gespeicherten Kontakte erhalten dann eine auf den ersten Blick vertrauenswürdige Kurznachricht - immerhin stammt diese von einer bekannten Person - mit einem Downloadlink für die App "Find and Call". Abgesehen von den Kontaktdaten kann die App auch Zugangsdaten für Soziale Netzwerke, E-Mail-Dienste und PayPal erfragen und überdies GPS-Koordinaten weiterleiten.
"Find and Call" war nicht nur im App Store von Apple, sondern auch über Google Play in der Vergangenheit zu finden. Sowohl Google, als auch Apple haben die Anwendungen inzwischen entfernt. Apple verweist diesbezüglich auf einen Verstoß gegen die Richtlinien. Gegenüber 'Appleinsider.ru' hat sich der Entwickler von "Find and Call" geäußert und beteuert, dass dieses Verhalten mit einer Fehlfunktion zu tun habe. Ferner sei die Anwendung noch in einem Beta-Stadium.
Find and Call im App Store
Nach dem Start der App werden die Nutzer dazu aufgefordert, sich mit ihrer E-Mail-Adresse und der zugehörigen Telefonnummer zu registrieren. Anschließend fragt die Anwendung, ob das Telefonbuch nach Freunden durchsucht werden darf. Sofern die Anwender dieser Frage zustimmen, werden die Kontakte im ersten Schritt an einen fremden Server übertragen.
Die im jeweiligen Smartphone gespeicherten Kontakte erhalten dann eine auf den ersten Blick vertrauenswürdige Kurznachricht - immerhin stammt diese von einer bekannten Person - mit einem Downloadlink für die App "Find and Call". Abgesehen von den Kontaktdaten kann die App auch Zugangsdaten für Soziale Netzwerke, E-Mail-Dienste und PayPal erfragen und überdies GPS-Koordinaten weiterleiten.
"Find and Call" war nicht nur im App Store von Apple, sondern auch über Google Play in der Vergangenheit zu finden. Sowohl Google, als auch Apple haben die Anwendungen inzwischen entfernt. Apple verweist diesbezüglich auf einen Verstoß gegen die Richtlinien. Gegenüber 'Appleinsider.ru' hat sich der Entwickler von "Find and Call" geäußert und beteuert, dass dieses Verhalten mit einer Fehlfunktion zu tun habe. Ferner sei die Anwendung noch in einem Beta-Stadium.
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