Kabel Deutschland schluckt Tele Columbus
Der größte deutsche Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland schluckt den kleineren Konkurrenten Tele Columbus. Wie die Unternehmen heute mitteilten, wurde ein Kaufvertrag abgeschlossen. Der vereinbarte Kaufpreis betrage demnach 603 Millionen Euro.
Im Zuge der Übernahme erfolgt eine vollständige Rückzahlung der Schulden von Tele Columbus aus dem Kaufbetrag. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin, versorgt derzeit rund 1,7 Millionen Kunden. Insgesamt können 2,1 Millionen Haushalten mit Kabelanschluss bedient werden, damit ist Tele Columbus der größte deutsche Kabelnetzbetreiber der haushaltsnahen Netzebene 4. Das Unternehmen ist überwiegend in Berlin und den neuen Bundesländern mit den Städten Dresden, Magdeburg und Potsdam vertreten.
Das Geschäft von Tele Columbus liegt größtenteils im Versorgungsgebiet von Kabel Deutschland. Der Netzbetreiber hat für das Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 218 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 81 Millionen Euro erwirtschaftet.
Durch den Zusammenschluss wird die Trennung der Kabelnetzebenen weitgehend aufgehoben, wie es bereits größtenteils in den Verbreitungsgebieten von Unitymedia in Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie von Kabel Baden-Württemberg der Fall ist. Nach erfolgreichem Abschluss der Akquisition werden die meisten Kunden von Tele Columbus dadurch erstmals die Breitband-Internetangebote und die neuen TV-Dienste von Kabel Deutschland beziehen können.
Der Zusammenschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt. Dieses hatte eine vergleichbare Übernahmen von Unitymedia nicht einfach durchgehen lassen. Erst nach einigen Zugeständnissen, wie beispielsweise der unverschlüsselten Übertragung frei empfangbarer Sender wurde der Akquisition zugestimmt. Daher ist es wahrscheinlich, dass auch Kabel Deutschland mit Auflagen für den Transfer rechnen muss.
Das Geschäft von Tele Columbus liegt größtenteils im Versorgungsgebiet von Kabel Deutschland. Der Netzbetreiber hat für das Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 218 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 81 Millionen Euro erwirtschaftet.
Durch den Zusammenschluss wird die Trennung der Kabelnetzebenen weitgehend aufgehoben, wie es bereits größtenteils in den Verbreitungsgebieten von Unitymedia in Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie von Kabel Baden-Württemberg der Fall ist. Nach erfolgreichem Abschluss der Akquisition werden die meisten Kunden von Tele Columbus dadurch erstmals die Breitband-Internetangebote und die neuen TV-Dienste von Kabel Deutschland beziehen können.
Der Zusammenschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt. Dieses hatte eine vergleichbare Übernahmen von Unitymedia nicht einfach durchgehen lassen. Erst nach einigen Zugeständnissen, wie beispielsweise der unverschlüsselten Übertragung frei empfangbarer Sender wurde der Akquisition zugestimmt. Daher ist es wahrscheinlich, dass auch Kabel Deutschland mit Auflagen für den Transfer rechnen muss.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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