'Steve Jobs'-Film: S. Wozniak heuert als Berater an
Diese Woche hat Sony bekannt gegeben, dass Oscar-Preisträger Aaron Sorkin das Drehbuch zur offiziellen Filmbiografie über Apple-Mitgründer Steve Jobs schreiben wird. Nun gab es einen zweiten prominenten Neuzugang: Jobs-Weggefährte Steve Wozniak wird Berater des Projekts.
Steve "Woz" Wozniak, der 1976 gemeinsam mit Steve Jobs und Ronald Wayne Apple mitbegründet hat, wurde von Sony Pictures als "Tutor" angeheuert. Bei der Verfilmung der offiziellen im vergangenen Herbst erschienenen Bestseller-Biografie von Walter Isaacson wird Woz dem Film-Team nicht nur technische Hintergründe liefern, sondern es auch bezüglich der Person Steve Jobs beraten.
Wozniak, der bis heute noch in Cupertino offiziell als Apple-Mitarbeiter geführt wird, zog sich zwar Mitte der 1980er aus dem Unternehmen zurück, hatte aber bis zum Tod von Steve Jobs im vergangenen Oktober engen Kontakt zum Apple-Chef.
Steve Jobs (li.) und Steve Wozniak im Jahr 1975
Möglicherweise soll Woz dem Drehbuchautor Aaron Sorkin auch helfen, eine "Aufhänger" für den Film zu finden. Der für sein Skript zum Facebook-Film "The Social Network" mit einen Oscar ausgezeichnete Schreiber hat nämlich, wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, noch keinen Zugang zum Stoff gefunden.
Bei der Vorstellung seines TV-Projektes "The Newsroom" für den US-Sender HBO sagte Sorkin, dass er noch ein bestimmtes Spannungsmoment oder ein spezielles Hindernis im Leben von Steve Jobs suche: "Ich weiß noch so wenig, was ich schreiben werde", so Sorkin. "Ich weiß aber, was ich nicht schreiben werde: Es kann keine Geradeaus-Biografie werden, weil eine Wiege-bis-zum-Grab-Struktur schwierig ist."
Sorkin weiter: "Drama ist Spannung kontra Hindernis. Jemand will etwas, aber etwas steht im Weg. Ob derjenige Geld will, ein Mädchen oder nur nach Philadelphia zu kommen, ist egal. Und ich muss genau jenes Ereignis oder Hindernis erst finden, was mir sicher gelingt."
Siehe auch: 'Social Network'-Autor schreibt 'Steve Jobs'-Skript
Wozniak, der bis heute noch in Cupertino offiziell als Apple-Mitarbeiter geführt wird, zog sich zwar Mitte der 1980er aus dem Unternehmen zurück, hatte aber bis zum Tod von Steve Jobs im vergangenen Oktober engen Kontakt zum Apple-Chef.
Steve Jobs (li.) und Steve Wozniak im Jahr 1975
Möglicherweise soll Woz dem Drehbuchautor Aaron Sorkin auch helfen, eine "Aufhänger" für den Film zu finden. Der für sein Skript zum Facebook-Film "The Social Network" mit einen Oscar ausgezeichnete Schreiber hat nämlich, wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, noch keinen Zugang zum Stoff gefunden.
Bei der Vorstellung seines TV-Projektes "The Newsroom" für den US-Sender HBO sagte Sorkin, dass er noch ein bestimmtes Spannungsmoment oder ein spezielles Hindernis im Leben von Steve Jobs suche: "Ich weiß noch so wenig, was ich schreiben werde", so Sorkin. "Ich weiß aber, was ich nicht schreiben werde: Es kann keine Geradeaus-Biografie werden, weil eine Wiege-bis-zum-Grab-Struktur schwierig ist."
Sorkin weiter: "Drama ist Spannung kontra Hindernis. Jemand will etwas, aber etwas steht im Weg. Ob derjenige Geld will, ein Mädchen oder nur nach Philadelphia zu kommen, ist egal. Und ich muss genau jenes Ereignis oder Hindernis erst finden, was mir sicher gelingt."
Siehe auch: 'Social Network'-Autor schreibt 'Steve Jobs'-Skript
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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