Google startet 'Hangouts On Air', aber nicht bei uns
Google hat angekündigt, dass die "Hangouts On Air"-Funktion seines sozialen Netzwerks Google+, die bisher nur einer stark begrenzten Anzahl an Nutzern zur Verfügung stand, bald weltweit auf breiter Basis eingeführt wird. Deutschland bleibt allerdings außen vor.
Wie Google im offiziellen 'Blog' des Unternehmens schreibt, wird die "On Air"-Funktion der Hangouts von Google+ demnächst weltweit verfügbar sein. Mit Hangouts On Air können die Video-Chats des sozialen Netzwerks von Google öffentlich übertragen und auf YouTube archiviert werden.
Dabei startet man zunächst einen "normalen" Hangout, zu dem man seine Google-Plus-Freunde einladen kann. Erst danach kann die "On Air"-Funktion aktiviert werden, dadurch wird die Videochat-Runde öffentlich gemacht und jeder kann der Live-Übertragung beitreten. Derjenige der den Hangouts On Air gestartet hat, kann dabei jederzeit einsehen, wie viele Menschen dem Video gerade folgen.
Google hat diese Funktion bisher nur in einem engen Nutzerkreis getestet, das allerdings unter Mithilfe etlicher prominenter Persönlichkeiten, darunter US-Präsident Barack Obama, Fußball-Star David Beckham und Supermodel Tyra Banks.
An dieser Stelle müssen wir zum großen "Aber" kommen, zumindest in Deutschland: Bei uns wird es die Hangouts On Air nämlich nicht geben, wohl auch nicht in absehbarer Zeit. Grund dafür ist der Rundfunkstaatsvertrag: Dieser schreibt vor, dass ein Beitrag, der theoretisch von mehr als 500 Menschen gesehen werden kann, als Rundfunkbeitrag gilt, was ein aufwändiges Lizensierungsverfahren erfordert.
In einer ersten politischen Reaktion auf diese Problematik forderte Dorothee Bär, stellvertretende CSU-Generalsekretärin und Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises für Netzpolitik, eine Änderung des Rundfunkgesetzes: In einer Pressemitteilung schreibt Bär, dass die Hangouts On Air zeigten, dass "viele Regelungen und Gesetze nicht mehr zeitgemäß sind, weil sie den Lebens- und Kommunikationsgewohnheiten der Menschen nicht mehr entsprechen."
Bär schreibt weiter, dass sie es u. a. "einem jungen Menschen" schlichtweg nicht erklären könne, "warum es in Deutschland nicht möglich sein soll, einen weltweit etablierten kostenlosen Livestreamingdienst zu nutzen, bloß weil ein veraltetes Gesetz dies nicht zulässt." Bär fordert deshalb ein rasches und gründliches Gesetzes-"Update".
Dabei startet man zunächst einen "normalen" Hangout, zu dem man seine Google-Plus-Freunde einladen kann. Erst danach kann die "On Air"-Funktion aktiviert werden, dadurch wird die Videochat-Runde öffentlich gemacht und jeder kann der Live-Übertragung beitreten. Derjenige der den Hangouts On Air gestartet hat, kann dabei jederzeit einsehen, wie viele Menschen dem Video gerade folgen.
Google hat diese Funktion bisher nur in einem engen Nutzerkreis getestet, das allerdings unter Mithilfe etlicher prominenter Persönlichkeiten, darunter US-Präsident Barack Obama, Fußball-Star David Beckham und Supermodel Tyra Banks.
An dieser Stelle müssen wir zum großen "Aber" kommen, zumindest in Deutschland: Bei uns wird es die Hangouts On Air nämlich nicht geben, wohl auch nicht in absehbarer Zeit. Grund dafür ist der Rundfunkstaatsvertrag: Dieser schreibt vor, dass ein Beitrag, der theoretisch von mehr als 500 Menschen gesehen werden kann, als Rundfunkbeitrag gilt, was ein aufwändiges Lizensierungsverfahren erfordert.
In einer ersten politischen Reaktion auf diese Problematik forderte Dorothee Bär, stellvertretende CSU-Generalsekretärin und Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises für Netzpolitik, eine Änderung des Rundfunkgesetzes: In einer Pressemitteilung schreibt Bär, dass die Hangouts On Air zeigten, dass "viele Regelungen und Gesetze nicht mehr zeitgemäß sind, weil sie den Lebens- und Kommunikationsgewohnheiten der Menschen nicht mehr entsprechen."
Bär schreibt weiter, dass sie es u. a. "einem jungen Menschen" schlichtweg nicht erklären könne, "warum es in Deutschland nicht möglich sein soll, einen weltweit etablierten kostenlosen Livestreamingdienst zu nutzen, bloß weil ein veraltetes Gesetz dies nicht zulässt." Bär fordert deshalb ein rasches und gründliches Gesetzes-"Update".
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- FritzOS 8.26 ist da: Neues Update behebt Internet-Probleme
- Kult-Roman wird verfilmt: Apple TV mit erstem Teaser zu 'Neuromancer'
- Windows-11-Bug: Systemfunktion belegt unerwartet viel Speicher
- AMD: Radeon-Grafikkarten werden ab Juli wohl um rund 10% teurer
- Apple kennt "Meine E-Mail-Adresse verbergen"-Bug seit einem Jahr
- Nach tödlichem Angriff: Bahn startet versprochene Bodycams im IC/ICE
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen